Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP) ist ein gemeinnütziges Institut an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen (KatHO NRW) in Köln. Es finanziert sich weit überwiegend aus Projektmitteln und beschäftigt rund fünfzehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zum Angebot des DIP gehört das gesamte Spektrum der Forschung, Entwicklung, Evaluation, Beratung, wissenschaftlichen Begleitung und Gutachtenerstellung im Pflege- und Gesundheitswesen.

DIP aktuell

Köln, 27. Januar 2020

Stellungnahme zu vorbehaltenen Tätigkeiten (§ 4 Pflegeberufegesetz)

Im Dezember 2019 hat eine achtköpfige Autorengruppe von Rechts- und Pflegewissenschaftlern gemeinsame Anmerkungen und Lösungsvorschläge zu Problemen bei der Umsetzung der Vorschrift zur Ausübung vorbehaltener Tätigkeiten (§ 4 Pflegeberufegesetz) vorgelegt. Verschiedene Zeitschriften und Quellen haben inzwischen darüber berichtet. Die Stellungnahme ist im Original auf den Seiten des DIP veröffentlicht und steht zum kostenlosen Download bereit.

Köln, 7. Januar 2020

Das DIP wünscht allen Besucherinnen und Besuchern dieser Homepage ein frohes und gesegnetes Jahr 2020

 

Mögen Ihre Vorhaben gelingen und Sie allzeit bei guter Gesundheit sein!

    Köln, 16. Juli 2019

    Fachtag zum Abschluss des Projektes PAKT

    Neue Wege des präventiven Hausbesuches

    Im Herbst 2016 fiel in Aachen der Startschuss für das Pflege-Präventionsprojekt PAKT. PAKT steht für Präventives Alltags-Kompetenz-Training und ist ein individuelles, präventiv ausgerichtetes und aufsuchendes Begleitprogramm für Seniorinnen und Senioren zur Stärkung eines selbstständigen und gesunden Lebens zuhause.

    Das spannende und innovative Praxis- und Forschungsprojekt wurde in Kooperation zwischen dem Caritasverband für das Bistum Aachen e.V., dem Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP) und drei örtlichen Partnern (Aachen, Heinsberg und Mönchengladbach) in den Jahren 2016 bis 2019 konzipiert, erprobt und evaluiert.

    Wir freuen uns darauf, Ihnen am 24. September 2019 die Ergebnisse des Projektes präsentieren zu können und zusammen mit vielen Akteuren der beteiligten Projektpartner, der PAKT-Fachkräfte und der teilnehmenden Seniorinnen und Senioren Möglichkeiten zum Austausch und Rückblick zu drei Jahren PAKT zu geben.

    Köln, 24. Juni 2019

    Präventive Hausbesuche bei Senioren erfolgreich

    Modellprojekt Gemeindeschwesterplus in Rheinland-Pfalz wird fortgesetzt und ausgeweitet

    Wie lässt sich Pflegebedürftigkeit verhindern oder verzögern und zugleich Lebensqualität und Teilhabechancen bei älteren und hochbetagten Menschen verbessern? Ein Antwort darauf sind präventive Hausbesuche als Angebote von Kommunen für ihre älteren Bürger. Das hat das Landesmodellprojekt Gemeindeschwesterplus in Rheinland-Pfalz, das von 2015 bis Ende 2018 in sieben Modellregionen des Landes durchgeführt wurde, eindrucksvoll gezeigt. Land und Krankenkassen haben sich deshalb gemeinsam entschieden, das Projekt fortzusetzen und auszuweiten. In über 7.000 präventiven Hausbesuchen konnten mehr als 3.000 hochbetagte Menschen erreicht und zu ihrer Lebens- und Gesundheitssituation beraten und unterstützt werden. Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP) hat das Projekt wissenschaftlich begleitet, Land und Kommunen beraten und die Gemeindeschwesternplus qualifiziert. Abschlussbericht und Empfehlungen stehen auf den Seiten des Ministeriums kostenlos zum Download zur Verfügung.

    Köln, 27. Mai 2019

    DIP trauert um Prof. Dr. Dr. h.c. Edith Kellnhauser

    Pflegewissenschaftlerin verstarb im Alter von 85 Jahren

    Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP) trauert um die Pionierin der deutschen Pflegewissenschaft, Prof. Dr. Dr. h.c. Edith Kellnhauser. Sie verstarb nach kurzer schwerer Krankheit in der vergangenen Woche in Mainz im Alter von 85 Jahren.

    „Frau Professorin Kellnhauser hat von Beginn an den Aufbau und die Arbeit des DIP unterstützt. Mit ihren wegweisenden Beiträgen zur Professionalisierung der Pflege war sie nicht nur Ideengeberin, sondern auch stets eine engagierte Kollegin. Wir verlieren mit ihr eine herausragende Persönlichkeit der Pflegewissenschaft in Deutschland“, sagt Prof. Dr. Frank Weidner, Direktor des DIP.

     

    Quelle: Landespflegekammer Rheinland-Pfalz

    Köln, 22. Februar 2019

    Veröffentlichung der Landesberichterstattung Gesundheitsberufe NRW 2017 und erste Dialoge auf den Regionalkonferenzen zur Fachkräftesicherung in den Gesundheitsberufen in NRW 2019

    Die Landesberichterstattung Gesundheitsberufe NRW 2017 (LbG NRW 2017) steht seit Kurzem zum Download auf dem Broschürenservice des Ministeriums in NRW bereit. Sie bietet allen interessierten Akteuren der Gesundheitsbranche ein umfassendes Fachkräftemonitoring zu den Gesundheitsberufen in Nordrhein-Westfalen an.

    „Der Bedarf an Pflegefachkräften ist trotz gestiegener Ausbildungszahlen in der Altenpflege angewachsen. Aktuell fehlen in NRW 10.000 Vollzeitkräfte in der Pflege“, so Prof. Dr. Michael Isfort, verantwortlich für die wissenschaftliche Beratung und Ausführung der Studie im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS). “Ein Ergebnis ist, dass Ausbildungsplätze für Pflegefachberufe in den Krankenhäusern nicht gleichermaßen ausgebaut wurden. Hier besteht noch ungenutztes Potenzial. Als weitere Herausforderung zeigt die Studie die hohe Quote der Teilzeitbeschäftigten in der Pflege. Das gilt auch für die Therapieberufe und selbst bei den Lehrenden im Gesundheitswesen.“ Der Vergleich mit den Teilzeitbeschäftigungsquoten anderer Länder verweist auf Handlungsmöglichkeiten. Ein weiteres Handlungsfeld ist die Schaffung guter Voraussetzungen zur Umsetzung des Pflegeberufereformgesetzes in den Ausbildungsstätten in NRW.

    Die Regionalkonferenzen zur Fachkräftesicherung in den Gesundheitsberufen in NRW 2019 bieten für die Akteure der Gesundheitsberufe das Forum zum Dialog der LbG NRW 2017. Das DIP stellt auf den Konferenzen ergänzend kleinräumige Kennzahlen bis auf die kommunale Ebene in Regionaldossiers zur Verfügung. Insgesamt können rund 1000 Akteure der Gesundheitsbranche über Kennzahlen zur Fachkräftesicherung, die Pflegeberufereform und die aktuelle Ausbildungssituation der Therapieberufe und des Hebammenwesens in den Dialog treten. Die ersten Konferenzen in den Regierungsbezirken Düsseldorf, Detmold und Köln sind bereits erfolgreich abgeschlossen. Der Sammelband der Regionaldossiers sowie die Präsentationen dieser Regionalkonferenzen sind bereits online verfügbar.

     

    Bildmaterial: Bezirksregierung Düsseldorf

    Bielefeld und Köln, den 21. Januar 2019

    „SchulBerEit“ - FH Bielefeld und DIP unterstützen Pflegeschulen in Nordrhein-Westfalen bei der Entwicklung schulinterner Curricula

    Nach langjährigen Vorbereitungen wird die Ausbildung in den Pflegeberufen in Deutschland ab 2020 grundlegend reformiert. Diese Reform geht mit weitreichenden Veränderungen für die Pflegeschulen und für die Träger der praktischen Ausbildung einher. Die Qualität der Ausbildung ist unter anderem durch schulinterne Curricula sicherzustellen, die von den Pflegeschulen zu entwickeln und im Rahmen ihrer Gesamtverantwortung für die Ausbildung mit den Ausbildungsplänen für die praktische Ausbildung abzustimmen sind.

    Die Fachhochschule Bielefeld (FH) und das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung (DIP) unterstützen in einem Kooperationsprojekt die Pflegeschulen in Nordrhein-Westfalen in einem mehrere Module umfassenden Informations-, Schulungs- und Beratungsprojekt bei der Entwicklung schulinterner Curricula. Das auf eine Laufzeit von 18 Monaten ausgerichtete Projekt wird vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS NRW) gefördert.

    von links nach rechts: Prof. Dr. Barbara Knigge-Demal (FH Bielefeld), Prof. Dr. Patrizia Raschper (FH Bielefeld), Prof. Gertrud Hundenborn (DIP), Ruth Rottländer (DIP), Kerstin Seifert (DIP). Quelle: FH Bielefeld

    Köln/Vallendar, 28. November 2018

    Vereinbarung zur Fachkräfte- und Qualifizierungsinitiative Pflege 2.0 in Rheinland-Pfalz - Professor Weidner hat den Prozess mit seinem Team wissenschaftlich begleitet

    Die Landesregierung in Rheinland-Pfalz hat gemeinsam mit mehr als 30 Organisationen, Einrichtungen und Verbänden aus dem Gesundheitswesen und der Pflege im Land gemeinsame Ziele und konkrete Maßnahmen zur Fachkräftesicherung in der Pflege bis zum Jahr 2022 vereinbart (FQI Pflege 2.0). In fünf Handlungsfeldern wurden mehr als 20 Einzelvereinbarungen getroffen und mehr als 80 Maßnahmen zugesagt. Ziel ist es, mehr Auszubildende für die Pflegeausbildungen zu gewinnen und für attraktivere Beschäftigungsbedingungen zu sorgen. Auch eine erfolgreiche Gewinnung und Integration von Pflegekräften aus dem Ausland und die Stärkung der akademischen Pflegeausbildung gehören dazu. Die Vereinbarung wurde von den mitwirkenden Organisationen, so auch von Prof. Dr. Dr. Holger Zaborowski, Rektor der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV), am 26. November 2018 unterzeichnet. Prof. Dr. Frank Weidner, Lehrstuhl Pflegewissenschaft an der PTHV, hat im Auftrag des federführenden Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie (MSAGD) mit seinem Team vom Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP) den gesamten Prozess engmaschig wissenschaftlich und beratend begleitet.

     

     

     

    Podiumsdiskussion zur FQI Pflege 2.0 (v.l.n.r.: Dieter Hewener, PflegeGesellschaft, Frank Hutmacher, ver.di, Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Prof. Dr. Frank Weidner, DIP/PTHV (Moderation), Dr. Markus Mai, Landespflegekammer und Bernd Decker, Landeskrankenhausgesellschaft; Bildquelle: Öffentlichkeitsarbeit MSAGD)

    Köln, 13. November 2018

    Projekt Pflege-Prävention 4.0

    Die erfolgreiche Projektabschlusstagung am 13. November zeigte gesundheitsförderliche Wege für eine gute Arbeit in der Altenpflege auf

    Die Abschlusstagung des Verbundprojektes „Pflege-Prävention 4.0“, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, fand in Köln in Kooperation mit der Bank für Sozialwirtschaft AG (BFS) statt. Seit Anfang 2016 erforschten und entwickelten die Projektpartner (MA&T Sell & Partner GmbH, Deutsches Institut für angewandte Pflegeforschung e. V., Deutsche Angestellten-Akademie GmbH, St. Gereon Seniorendienste gGmbH und Johanniter Seniorenhäuser GmbH) gemeinsam neue Ideen zur Verhältnis- und Verhaltensprävention in der Altenpflege. Im Zentrum standen Forschungskonzepte und Praxiserfahrungen, wie eine gute mitarbeiter- und bewohnerorientierte Arbeit 4.0 in der stationären Altenpflege gestaltet werden kann. Die facettenreichen Ergebnisse dieses Projektes stellten sie auf der Tagung in Köln der Fachöffentlichkeit vor.

    Staatssekretär Andreas Westerfellhaus, Pflege-Bevollmächtigter der Bundesregierung, zeichnete dazu in einer eindringlichen Keynote ein detailreiches Szenario zur Situation in der Pflege.

     

    Staatssekretär Andreas Westerfellhaus, Pflege-Bevollmächtigter der Bundesregierung (Foto: MA&T)

    Institut

    Fachsymposium 360° Pflege der Robert Bosch Stiftung

    Das Erste Fachsymposium zum Förderprogramm "360° Pflege - Qualifikationsmix für den Patienten - in der Praxis"

    Qualifikationsmix im ambulanten Versorgungssektor

    fand am 5.11.2019 in Berlin statt.

     

    zur Pressemitteilung der Robert Bosch Stiftung

     

    zur Projektbeschreibung

     

    Hintergrundinformationen zum Förderprogramm finden Sie hier.

     

     

     

     

    Regionalkonferenzen Gesundheitsberufe NRW 2019

    Die Regionalkonferenzen Gesundheitsberufe NRW 2019 im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) wurden erfolgreich mit insgesamt 746 Teilnehmenden abgeschlossen. Die Konferenzen boten den Akteuren der Gesundheitsbranche in NRW umfassende und aktuelle regionale Daten und Trends zur Fachkräfte- und Ausbildungssituation in den Gesundheitsberufen sowie Informationen zum aktuellen Stand der Umsetzung der Pflegeberufereform und zur Ausbildung der Therapieberufe und des Hebammenwesens.

     

    Hier finden Sie den Flyer

     

    Hier geht's zur Projektbeschreibung des DIP

     

    Zu den Tagungsprogrammen:

    Düsseldorf, 16.01.2019

    Detmold, 24.01.2019

    Köln, 30.01.2019

    Münster, 21.02.2019

    Arnsberg, 27.02.2019

    Duisburg, 20.03.2019

     

     

    Pflege Prävention 4.0 - Abschlusstagung fand erfolgreich statt

    Am 13. November 2018 fand in den Räumlichkeiten der Bank für Sozialwirtschaft (BFS), Konrad-Adenauer-Ufer 85, 50668 Köln die Abschlussveranstaltung des Projekts Pflege Prävention 4.0 (PP 4.0) statt. 

     

    Hier finden Sie den Flyer der Abschlusstagung.

     

    Hier geht es zur Homepage "Prävention für Pflegende"

    PräSenZ-Abschlusstagung

    Nach der erfolgreichen Durchführung der Abschlusstagung des Modellprojekts PräSenZ am 7. Juni 2018 stellen wir Ihnen zur Verfügung

    Aktuelle Informationen Kompetenzfest-stellungsverfahren NRW

    Das DIP wird ab Februar 2019 wieder Kompetenzfeststellungen gem § 7 Abs. 4 Nr. 3 AltPflG in Nordrhein-Westfalen durchführen. Die Terminvergabe erfolgt durch das DIP und setzt eine vorherige Klärung der Zugangsvoraus-setzungen voraus. Hierfür wenden Sie sich bitte per Mail und unter Angabe Ihrer Kontaktdaten einschließlich Telefonnummer an Frau Kerstin Heitzer; Kontakt: k.heitzer@dip.de

    KatHO NRW

    Informationen über die Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen

    PTHV

    Informationen über die Pflegewissenschaftliche Fakultät der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar und die dortigen Studienmöglichkeiten

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