Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP) ist ein gemeinnütziges Institut an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen (KatHO NRW) in Köln. Es finanziert sich weit überwiegend aus Projektmitteln und beschäftigt rund fünfzehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zum Angebot des DIP gehört das gesamte Spektrum der Forschung, Entwicklung, Evaluation, Beratung, wissenschaftlichen Begleitung und Gutachtenerstellung im Pflege- und Gesundheitswesen.

DIP aktuell

Köln, 23. September 2020

Landesberichterstattung Gesundheitsberufe NRW 2019

Die rege Teilnahme der Experten und Expertinnen an den Befragungen im Rahmen der Landesberichterstattung Gesundheitsberufe Nordrhein-Westfalen 2019 (LbG NRW 2019) ist wichtiger denn je

Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP) führt aktuell zum fünften Mal die Landesberichterstattung Gesundheitsberufe durch. Das Ziel der im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS) durchgeführten Studie ist die Weiterführung des etablierten Fachkräftemonitorings in den Pflege- und Gesundheitsfachberufen in NRW.

„Die Einschätzungen der Experten und Expertinnen vor Ort haben sich neben den Kennzahlen als wichtige und äußerst relevante Informationsquelle etabliert“, so Prof. Isfort, Leiter der Studie.

Alle ambulanten Dienste, teil-/vollstationären Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser, Rehabilitationseinrichtungen sowie Bildungseinrichtungen der Gesundheitsberufe erhielten per Post einen ministeriellen Aufruf zur Teilnahme zusammen mit dem Fragebogen (Rücksendefrist bis zum 23. Oktober). Zudem werden alle Berufsangehörigen der Physiotherapie, der Ergotherapie, der Logopädie/Sprachtherapie sowie der Hebammenkunde in NRW zur regen Teilnahme an einer berufsspezifischen Online-Befragung aufgerufen. Hier geht es direkt zu den Fragebögen: (freigeschaltet vom 28. September bis 08. November 2020)

https://ww3.unipark.de/uc/LbGNRW2019_Therapieberufe/

https://ww3.unipark.de/uc/LbGNRW2019_Hebammen/

Die Veröffentlichung der Landesberichterstattung Gesundheitsberufe NRW 2019 erfolgt voraussichtlich ab Juni 2021 durch den Auftraggeber. Im Frühjahr/Sommer 2021 bieten Regionalkonferenzen in den Regierungsbezirken in gewohnter Weise Foren für den Dialog der Ergebnisse auf regionaler Ebene. 

Köln, 2. September 2020

Fachsymposium zum Einsatz akademisch qualifizierter Pflegefachpersonen im Krankenhaus

Veranstaltung zum Qualifikationsmix in der Pflege im Förderprogramm 360° Pflege der Robert Bosch Stiftung

findet am 1. Oktober online statt

Am 1. Oktober 2020 findet ein vom Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP) im Auftrag der Robert Bosch Stiftung GmbH organisiertes Online-Fachsymposium zum Qualifikationsmix im akutstationären Versorgungssektor statt. Das Symposium ist Teil des Förderprogramms 360° Pflege und ermöglicht Einblicke in die Konzepte und die bisherigen Erfahrungen von vier geförderten Projekten aus genanntem Sektor. Vorträge namhafter Referentinnen beleuchten das Thema aus verschiedenen Perspektiven. Darüber hinaus werden Vertreter aus der Politik, von Krankenhäusern und Kostenträgern, der Wissenschaft und der Praxis über die Zukunft des Einsatzes unterschiedlicher qualifizierter Pflegefachpersonen im interdisziplinären Team diskutieren. Die virtuelle Veranstaltung findet ab 10:00 Uhr statt und endet gegen 16:00 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos, die Teilnehmerzahl jedoch begrenzt. Bis zum 24. September können sich Interessierte zur Teilnahme an der Veranstaltung anmelden unter https://www.reglist24.com/fachsymposium360gradakutsektor. Der Link zur Einwahl in die Veranstaltung wird den Teilnehmern etwa eine Woche vor dem Veranstaltungsdatum zur Verfügung gestellt. (Hier geht es zur Einladung und dem Programm.)

Köln, 9. Juli 2020

Endbericht des Projekts „Care for Integration“ ist online

Der Endbericht des Projekts „Care for Integration“ ist ab sofort online auf der Homepage des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung e. V. verfügbar. Der Projektträger ist die Akademie für Pflegeberufe und Management GmbH (apm) und der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa). Care for Integration wurde durch den Europäischen Sozialfonds, das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen sowie die Bundesagentur für Arbeit gefördert. Für Rückfragen können Sie sich an die Akademie für Pflegeberufe und Management (sinayumi.wagner(at)apm-nrw.de) wenden.

Köln, 26. Mai 2020

Prof. Gertrud Hundenborn erhält Deutschen Pflegepreis

Zum dritten Mal wird damit eine Persönlichkeit aus dem DIP geehrt

Prof. Gertrud Hundenborn wurde gemeinsam mit zwei weiteren Pflegepädagoginnen mit dem Deutschen Pflegepreis 2020 des Deutschen Pflegerates ausgezeichnet, die höchste Ehrung in der Pflege hierzulande. Die drei Wissenschaftlerinnen werden damit für ihre langjährigen Verdienste um die Pflegebildung und insbesondere für ihr Engagement bei der Umsetzung des Pflegeberufegesetzes als neue Grundlage der generalistischen Pflegeausbildung in Deutschland geehrt. Hundenborn ist die Vorsitzende der Fachkommission nach dem Pflegeberufegesetz, die wichtige Grundlagen und Empfehlungen zur bundeseinheitlichen Ausgestaltung der beruflichen Pflegeausbildung erarbeitet. Seit 2002 leitet sie im Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP) die Abteilung Pflegebildungsforschung, ist Vorstandsmitglied im DIP und war bis 2019 Professorin für Pflegepädagogik an der Katholischen Hochschule NRW (KatHO NRW). Bereits zum dritten Mal wird damit eine Persönlichkeit aus dem DIP mit dem Deutschen Pflegepreis ausgezeichnet, was einmalig für eine Institution ist. 2013 erhielt Prof. Dr. Frank Weidner, Vorstandsvorsitzender des Instituts, und 2017 Prof. Dr. Michael Isfort, stellvertretender Vorsitzender, diese Auszeichnung.

 

 Quelle: Deutscher Pflegerat

Köln, 8. April 2020

DIP legt Geschäftsbericht für den Zeitraum 2016 bis 2018 vor

Mehr als 30 Projekte im Umfang von 2,8 Mio. Euro durchgeführt

Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP) mit Sitz in Köln hat jetzt den Geschäftsbericht für den Zeitraum der Jahre 2016 bis 2018 vorgelegt. Im Berichtszeitraum wurden insgesamt 31 Projekte im Gesamtvolumen von mehr als 2,8 Mio. Euro bearbeitet. Dies bedeutet eine Steigerung der Erträge und Aufwendungen zum Vorberichtszeitraum um rund ein Drittel. Aus der Projektarbeit sind rund 60 Publikationen entstanden und mehr als einhundert Vorträge auf öffentlichen Veranstaltungen und Kongressen gehalten worden. Viele Berichte lassen sich kostenlos von der Institutshomepage herunterladen. Darüber hinaus hat es zahlreiche Berichte zu verschiedenen Themen der Institutsarbeit in den Bild-, Print- und Online-Medien gegeben.

„Das DIP hat in den vergangenen Jahren wieder eine ganze Reihe wichtiger Themen und Vorhaben zur Innovation der Pflege angepackt und daraus viele Ergebnisse der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Ich freue mich, dass das Institut damit wiederum seinem Satzungsauftrag als gemeinnützige Forschungseinrichtung eindrucksvoll nachkommen konnte“, sagte Professor Dr. Frank Weidner, Vorstandsvorsitzender des DIP. 

Köln, 18. Februar 2020

DIP trauert um Prof. Dr. Wilfried Schnepp

Am vergangenen Freitag, 14.2.2020, ist im Alter von 62 Jahren Prof. Dr. Wilfried Schnepp, Lehrstuhl familienorientierte und gemeindenahe Pflege der Universität Witten/Herdecke, verstorben. Vorstand, Verwaltungsrat und Mitarbeiterschaft des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP) sind tief erschüttert und traurig über den frühen Tod eines überaus geschätzten Kollegen der Pflegewissenschaft. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Begegnungen, Austausch und Zusammenarbeit mit ihm vorrangig in Projekten der gemeindenahen und präventiv-zugehenden Pflege. Auch zu dem von ihm verantworteten PhD-Promotionsgramm der UW/H gab es wiederholt Kooperationen. Zuletzt arbeiteten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des DIP mit ihm und seinem Team in der Entwicklung und Etablierung von Masterstudiengängen für Community Health Nursing in Deutschland in Kooperation mit der PTHV und der KSH München, der Robert Bosch Stiftung und dem DBfK zusammen.

Von 1992 bis 1994 haben Prof. Dr. Wilfried Schnepp und Prof. Dr. Frank Weidner, Direktor des DIP, gemeinsam in der innerbetrieblichen Fortbildung der Paracelsus-Klinik in Osnabrück zusammengearbeitet und waren seit dieser Zeit befreundet.

Wir verlieren mit Prof. Dr. Wilfried Schnepp einen klugen, kreativen, engagierten und lebensfrohen Kollegen und Freund. Wir werden ihn sehr vermissen!

Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Quelle: Private Universität Witten/Herdecke gGmbH

    Köln, 13. Februar 2020

    Stiftungsallianz macht Druck!

    Aufwertung der Pflege durch erweiterte Kompetenzen und Akademisierung

    Die Robert Bosch Stiftung GmbH, die Bertelsmann Stiftung und die Stiftung Münch warnen davor, die Bildungsstandards in der Pflege abzusenken. In einem jetzt erschienenen Positionspapier rät die Stiftungsallianz zu einem entschlossenen Kurswechsel in der Gesundheitspolitik. Ziel müsse eine nachhaltige Professionalisierung und Aufwertung der Pflege sein, mit erheblich mehr akademisch ausgebildeten Pflegekräften und Karrieremöglichkeiten für alle Beschäftigten. Notwendig seien zeitnah rund 30.000 Studienplätze und entsprechende Konzepte für den sinnvollen Einsatz akademischer Fachkräfte in der Pflegepraxis.

    Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP) hat unter Leitung von Univ.-Prof. Dr. Frank Weidner die Stiftungen bei der Entwicklung des Positionspapiers in den vergangenen Monaten begleitet.

    Köln, 27. Januar 2020

    Stellungnahme zu vorbehaltenen Tätigkeiten (§ 4 Pflegeberufegesetz)

    Im Dezember 2019 hat eine achtköpfige Autorengruppe von Rechts- und Pflegewissenschaftlern gemeinsame Anmerkungen und Lösungsvorschläge zu Problemen bei der Umsetzung der Vorschrift zur Ausübung vorbehaltener Tätigkeiten (§ 4 Pflegeberufegesetz) vorgelegt. Verschiedene Zeitschriften und Quellen haben inzwischen darüber berichtet. Die Stellungnahme ist im Original auf den Seiten des DIP veröffentlicht und steht zum kostenlosen Download bereit.

    Köln, 16. Juli 2019

    Fachtag zum Abschluss des Projektes PAKT

    Neue Wege des präventiven Hausbesuches

    Im Herbst 2016 fiel in Aachen der Startschuss für das Pflege-Präventionsprojekt PAKT. PAKT steht für Präventives Alltags-Kompetenz-Training und ist ein individuelles, präventiv ausgerichtetes und aufsuchendes Begleitprogramm für Seniorinnen und Senioren zur Stärkung eines selbstständigen und gesunden Lebens zuhause.

    Das spannende und innovative Praxis- und Forschungsprojekt wurde in Kooperation zwischen dem Caritasverband für das Bistum Aachen e.V., dem Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP) und drei örtlichen Partnern (Aachen, Heinsberg und Mönchengladbach) in den Jahren 2016 bis 2019 konzipiert, erprobt und evaluiert.

    Wir freuen uns darauf, Ihnen am 24. September 2019 die Ergebnisse des Projektes präsentieren zu können und zusammen mit vielen Akteuren der beteiligten Projektpartner, der PAKT-Fachkräfte und der teilnehmenden Seniorinnen und Senioren Möglichkeiten zum Austausch und Rückblick zu drei Jahren PAKT zu geben.

    Köln, 24. Juni 2019

    Präventive Hausbesuche bei Senioren erfolgreich

    Modellprojekt Gemeindeschwesterplus in Rheinland-Pfalz wird fortgesetzt und ausgeweitet

    Wie lässt sich Pflegebedürftigkeit verhindern oder verzögern und zugleich Lebensqualität und Teilhabechancen bei älteren und hochbetagten Menschen verbessern? Ein Antwort darauf sind präventive Hausbesuche als Angebote von Kommunen für ihre älteren Bürger. Das hat das Landesmodellprojekt Gemeindeschwesterplus in Rheinland-Pfalz, das von 2015 bis Ende 2018 in sieben Modellregionen des Landes durchgeführt wurde, eindrucksvoll gezeigt. Land und Krankenkassen haben sich deshalb gemeinsam entschieden, das Projekt fortzusetzen und auszuweiten. In über 7.000 präventiven Hausbesuchen konnten mehr als 3.000 hochbetagte Menschen erreicht und zu ihrer Lebens- und Gesundheitssituation beraten und unterstützt werden. Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP) hat das Projekt wissenschaftlich begleitet, Land und Kommunen beraten und die Gemeindeschwesternplus qualifiziert. Abschlussbericht und Empfehlungen stehen auf den Seiten des Ministeriums kostenlos zum Download zur Verfügung.

    Köln, 27. Mai 2019

    DIP trauert um Prof. Dr. Dr. h.c. Edith Kellnhauser

    Pflegewissenschaftlerin verstarb im Alter von 85 Jahren

    Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP) trauert um die Pionierin der deutschen Pflegewissenschaft, Prof. Dr. Dr. h.c. Edith Kellnhauser. Sie verstarb nach kurzer schwerer Krankheit in der vergangenen Woche in Mainz im Alter von 85 Jahren.

    „Frau Professorin Kellnhauser hat von Beginn an den Aufbau und die Arbeit des DIP unterstützt. Mit ihren wegweisenden Beiträgen zur Professionalisierung der Pflege war sie nicht nur Ideengeberin, sondern auch stets eine engagierte Kollegin. Wir verlieren mit ihr eine herausragende Persönlichkeit der Pflegewissenschaft in Deutschland“, sagt Prof. Dr. Frank Weidner, Direktor des DIP.

     

    Quelle: Landespflegekammer Rheinland-Pfalz

    Köln, 22. Februar 2019

    Veröffentlichung der Landesberichterstattung Gesundheitsberufe NRW 2017 und erste Dialoge auf den Regionalkonferenzen zur Fachkräftesicherung in den Gesundheitsberufen in NRW 2019

    Die Landesberichterstattung Gesundheitsberufe NRW 2017 (LbG NRW 2017) steht seit Kurzem zum Download auf dem Broschürenservice des Ministeriums in NRW bereit. Sie bietet allen interessierten Akteuren der Gesundheitsbranche ein umfassendes Fachkräftemonitoring zu den Gesundheitsberufen in Nordrhein-Westfalen an.

    „Der Bedarf an Pflegefachkräften ist trotz gestiegener Ausbildungszahlen in der Altenpflege angewachsen. Aktuell fehlen in NRW 10.000 Vollzeitkräfte in der Pflege“, so Prof. Dr. Michael Isfort, verantwortlich für die wissenschaftliche Beratung und Ausführung der Studie im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS). “Ein Ergebnis ist, dass Ausbildungsplätze für Pflegefachberufe in den Krankenhäusern nicht gleichermaßen ausgebaut wurden. Hier besteht noch ungenutztes Potenzial. Als weitere Herausforderung zeigt die Studie die hohe Quote der Teilzeitbeschäftigten in der Pflege. Das gilt auch für die Therapieberufe und selbst bei den Lehrenden im Gesundheitswesen.“ Der Vergleich mit den Teilzeitbeschäftigungsquoten anderer Länder verweist auf Handlungsmöglichkeiten. Ein weiteres Handlungsfeld ist die Schaffung guter Voraussetzungen zur Umsetzung des Pflegeberufereformgesetzes in den Ausbildungsstätten in NRW.

    Die Regionalkonferenzen zur Fachkräftesicherung in den Gesundheitsberufen in NRW 2019 bieten für die Akteure der Gesundheitsberufe das Forum zum Dialog der LbG NRW 2017. Das DIP stellt auf den Konferenzen ergänzend kleinräumige Kennzahlen bis auf die kommunale Ebene in Regionaldossiers zur Verfügung. Insgesamt können rund 1000 Akteure der Gesundheitsbranche über Kennzahlen zur Fachkräftesicherung, die Pflegeberufereform und die aktuelle Ausbildungssituation der Therapieberufe und des Hebammenwesens in den Dialog treten. Die ersten Konferenzen in den Regierungsbezirken Düsseldorf, Detmold und Köln sind bereits erfolgreich abgeschlossen. Der Sammelband der Regionaldossiers sowie die Präsentationen dieser Regionalkonferenzen sind bereits online verfügbar.

     

    Bildmaterial: Bezirksregierung Düsseldorf

    Bielefeld und Köln, den 21. Januar 2019

    „SchulBerEit“ - FH Bielefeld und DIP unterstützen Pflegeschulen in Nordrhein-Westfalen bei der Entwicklung schulinterner Curricula

    Nach langjährigen Vorbereitungen wird die Ausbildung in den Pflegeberufen in Deutschland ab 2020 grundlegend reformiert. Diese Reform geht mit weitreichenden Veränderungen für die Pflegeschulen und für die Träger der praktischen Ausbildung einher. Die Qualität der Ausbildung ist unter anderem durch schulinterne Curricula sicherzustellen, die von den Pflegeschulen zu entwickeln und im Rahmen ihrer Gesamtverantwortung für die Ausbildung mit den Ausbildungsplänen für die praktische Ausbildung abzustimmen sind.

    Die Fachhochschule Bielefeld (FH) und das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung (DIP) unterstützen in einem Kooperationsprojekt die Pflegeschulen in Nordrhein-Westfalen in einem mehrere Module umfassenden Informations-, Schulungs- und Beratungsprojekt bei der Entwicklung schulinterner Curricula. Das auf eine Laufzeit von 18 Monaten ausgerichtete Projekt wird vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS NRW) gefördert.

    von links nach rechts: Prof. Dr. Barbara Knigge-Demal (FH Bielefeld), Prof. Dr. Patrizia Raschper (FH Bielefeld), Prof. Gertrud Hundenborn (DIP), Ruth Rottländer (DIP), Kerstin Seifert (DIP). Quelle: FH Bielefeld

    Institut

    DIP telefonisch wieder regelmäßig erreichbar

    Ab sofort ist unser Sekretariat telefonisch wieder regelmäßig erreichbar:

    Mo, Di, Mi, Fr jeweils

    9:00 Uhr bis 12:30 Uhr

     

     

     

    2. Fachsymposium 360° Pflege der Robert Bosch Stiftung

    Das Zweite Fachsymposium zum Förderprogramm "360° Pflege - Qualifikationsmix für den Patienten - in der Praxis" Qualifikationsmix im akutstationären Versorgungssektor findet online am 1. Oktober 2020 von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr statt.

     

    Wir freuen uns, wenn Sie sich anmelden möchten. Bitte nutzen Sie dafür ausschließlich den folgenden Link:

     

    https://www.reglist24.com/fachsymposium360grad-akutsektor

     

    Weitere Informationen zum Förderprogramm finden Sie unter:

    www.bosch-stiftung.de/360-grad-pflege

    Zum aktualisierten Programm geht es hier.

    Fachsymposium 360° Pflege der Robert Bosch Stiftung

    Das Erste Fachsymposium zum Förderprogramm "360° Pflege - Qualifikationsmix für den Patienten - in der Praxis"

    Qualifikationsmix im ambulanten Versorgungssektor

    fand am 5.11.2019 in Berlin statt.

     

    zur Pressemitteilung der Robert Bosch Stiftung

     

    zur Projektbeschreibung

     

    Hintergrundinformationen zum Förderprogramm finden Sie hier.

     

     

     

     

    Regionalkonferenzen Gesundheitsberufe NRW 2019

    Die Regionalkonferenzen Gesundheitsberufe NRW 2019 im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) wurden erfolgreich mit insgesamt 746 Teilnehmenden abgeschlossen. Die Konferenzen boten den Akteuren der Gesundheitsbranche in NRW umfassende und aktuelle regionale Daten und Trends zur Fachkräfte- und Ausbildungssituation in den Gesundheitsberufen sowie Informationen zum aktuellen Stand der Umsetzung der Pflegeberufereform und zur Ausbildung der Therapieberufe und des Hebammenwesens.

     

    Hier finden Sie den Flyer

     

    Hier geht's zur Projektbeschreibung des DIP

     

    Zu den Tagungsprogrammen:

    Düsseldorf, 16.01.2019

    Detmold, 24.01.2019

    Köln, 30.01.2019

    Münster, 21.02.2019

    Arnsberg, 27.02.2019

    Duisburg, 20.03.2019

     

     

    Pflege Prävention 4.0 - Abschlusstagung fand erfolgreich statt

    Am 13. November 2018 fand in den Räumlichkeiten der Bank für Sozialwirtschaft (BFS), Konrad-Adenauer-Ufer 85, 50668 Köln die Abschlussveranstaltung des Projekts Pflege Prävention 4.0 (PP 4.0) statt. 

     

    Hier finden Sie den Flyer der Abschlusstagung.

     

    Hier geht es zur Homepage "Prävention für Pflegende"

    PräSenZ-Abschlusstagung

    Nach der erfolgreichen Durchführung der Abschlusstagung des Modellprojekts PräSenZ am 7. Juni 2018 stellen wir Ihnen zur Verfügung

    KatHO NRW

    Informationen über die Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen

    PTHV

    Informationen über die Pflegewissenschaftliche Fakultät der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar und die dortigen Studienmöglichkeiten

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