Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP) ist ein gemeinnütziges Institut an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen (KatHO NRW) in Köln. Es finanziert sich weit überwiegend aus Projektmitteln und beschäftigt rund fünfzehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zum Angebot des DIP gehört das gesamte Spektrum der Forschung, Entwicklung, Evaluation, Beratung, wissenschaftlichen Begleitung und Gutachtenerstellung im Pflege- und Gesundheitswesen.

DIP aktuell

Köln, 8. April 2020

DIP legt Geschäftsbericht für den Zeitraum 2016 bis 2018 vor

Mehr als 30 Projekte im Umfang von 2,8 Mio. Euro durchgeführt

Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP) mit Sitz in Köln hat jetzt den Geschäftsbericht für den Zeitraum der Jahre 2016 bis 2018 vorgelegt. Im Berichtszeitraum wurden insgesamt 31 Projekte im Gesamtvolumen von mehr als 2,8 Mio. Euro bearbeitet. Dies bedeutet eine Steigerung der Erträge und Aufwendungen zum Vorberichtszeitraum um rund ein Drittel. Aus der Projektarbeit sind rund 60 Publikationen entstanden und mehr als einhundert Vorträge auf öffentlichen Veranstaltungen und Kongressen gehalten worden. Viele Berichte lassen sich kostenlos von der Institutshomepage herunterladen. Darüber hinaus hat es zahlreiche Berichte zu verschiedenen Themen der Institutsarbeit in den Bild-, Print- und Online-Medien gegeben.

„Das DIP hat in den vergangenen Jahren wieder eine ganze Reihe wichtiger Themen und Vorhaben zur Innovation der Pflege angepackt und daraus viele Ergebnisse der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Ich freue mich, dass das Institut damit wiederum seinem Satzungsauftrag als gemeinnützige Forschungseinrichtung eindrucksvoll nachkommen konnte“, sagte Professor Dr. Frank Weidner, Vorstandsvorsitzender des DIP. 

Köln, 17. März 2020

DIP in den kommenden Wochen nur per E-Mail erreichbar

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Corona-Pandemie zwingt auch uns zu außergewöhnlichen Schritten. Da alle Instituts-Mitarbeitenden soweit wie möglich im Homeoffice arbeiten, werden Sie uns zunächst bis zum 17. April 2020 telefonisch nicht mehr regelhaft erreichen. E-Mails an dip(at)dip.de (Sekretariat) oder alle weiteren E-Mail-Adressen des DIP werden jedoch wie gewohnt bearbeitet. Im Nachgang sind dann selbstverständlich auch telefonische Rücksprachen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern möglich. Wir bitte um Verständnis für diese Maßnahmen.

 

Ihnen allen wünschen wir, gut durch diese besondere Zeit zu kommen!

Vorstand des DIP

    Köln, 18. Februar 2020

    DIP trauert um Prof. Dr. Wilfried Schnepp

    Am vergangenen Freitag, 14.2.2020, ist im Alter von 62 Jahren Prof. Dr. Wilfried Schnepp, Lehrstuhl familienorientierte und gemeindenahe Pflege der Universität Witten/Herdecke, verstorben. Vorstand, Verwaltungsrat und Mitarbeiterschaft des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP) sind tief erschüttert und traurig über den frühen Tod eines überaus geschätzten Kollegen der Pflegewissenschaft. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Begegnungen, Austausch und Zusammenarbeit mit ihm vorrangig in Projekten der gemeindenahen und präventiv-zugehenden Pflege. Auch zu dem von ihm verantworteten PhD-Promotionsgramm der UW/H gab es wiederholt Kooperationen. Zuletzt arbeiteten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des DIP mit ihm und seinem Team in der Entwicklung und Etablierung von Masterstudiengängen für Community Health Nursing in Deutschland in Kooperation mit der PTHV und der KSH München, der Robert Bosch Stiftung und dem DBfK zusammen.

    Von 1992 bis 1994 haben Prof. Dr. Wilfried Schnepp und Prof. Dr. Frank Weidner, Direktor des DIP, gemeinsam in der innerbetrieblichen Fortbildung der Paracelsus-Klinik in Osnabrück zusammengearbeitet und waren seit dieser Zeit befreundet.

    Wir verlieren mit Prof. Dr. Wilfried Schnepp einen klugen, kreativen, engagierten und lebensfrohen Kollegen und Freund. Wir werden ihn sehr vermissen!

    Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

    Quelle: Private Universität Witten/Herdecke gGmbH

      Köln, 13. Februar 2020

      Stiftungsallianz macht Druck!

      Aufwertung der Pflege durch erweiterte Kompetenzen und Akademisierung

      Die Robert Bosch Stiftung GmbH, die Bertelsmann Stiftung und die Stiftung Münch warnen davor, die Bildungsstandards in der Pflege abzusenken. In einem jetzt erschienenen Positionspapier rät die Stiftungsallianz zu einem entschlossenen Kurswechsel in der Gesundheitspolitik. Ziel müsse eine nachhaltige Professionalisierung und Aufwertung der Pflege sein, mit erheblich mehr akademisch ausgebildeten Pflegekräften und Karrieremöglichkeiten für alle Beschäftigten. Notwendig seien zeitnah rund 30.000 Studienplätze und entsprechende Konzepte für den sinnvollen Einsatz akademischer Fachkräfte in der Pflegepraxis.

      Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP) hat unter Leitung von Univ.-Prof. Dr. Frank Weidner die Stiftungen bei der Entwicklung des Positionspapiers in den vergangenen Monaten begleitet.

      Köln, 27. Januar 2020

      Stellungnahme zu vorbehaltenen Tätigkeiten (§ 4 Pflegeberufegesetz)

      Im Dezember 2019 hat eine achtköpfige Autorengruppe von Rechts- und Pflegewissenschaftlern gemeinsame Anmerkungen und Lösungsvorschläge zu Problemen bei der Umsetzung der Vorschrift zur Ausübung vorbehaltener Tätigkeiten (§ 4 Pflegeberufegesetz) vorgelegt. Verschiedene Zeitschriften und Quellen haben inzwischen darüber berichtet. Die Stellungnahme ist im Original auf den Seiten des DIP veröffentlicht und steht zum kostenlosen Download bereit.

      Köln, 16. Juli 2019

      Fachtag zum Abschluss des Projektes PAKT

      Neue Wege des präventiven Hausbesuches

      Im Herbst 2016 fiel in Aachen der Startschuss für das Pflege-Präventionsprojekt PAKT. PAKT steht für Präventives Alltags-Kompetenz-Training und ist ein individuelles, präventiv ausgerichtetes und aufsuchendes Begleitprogramm für Seniorinnen und Senioren zur Stärkung eines selbstständigen und gesunden Lebens zuhause.

      Das spannende und innovative Praxis- und Forschungsprojekt wurde in Kooperation zwischen dem Caritasverband für das Bistum Aachen e.V., dem Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP) und drei örtlichen Partnern (Aachen, Heinsberg und Mönchengladbach) in den Jahren 2016 bis 2019 konzipiert, erprobt und evaluiert.

      Wir freuen uns darauf, Ihnen am 24. September 2019 die Ergebnisse des Projektes präsentieren zu können und zusammen mit vielen Akteuren der beteiligten Projektpartner, der PAKT-Fachkräfte und der teilnehmenden Seniorinnen und Senioren Möglichkeiten zum Austausch und Rückblick zu drei Jahren PAKT zu geben.

      Köln, 24. Juni 2019

      Präventive Hausbesuche bei Senioren erfolgreich

      Modellprojekt Gemeindeschwesterplus in Rheinland-Pfalz wird fortgesetzt und ausgeweitet

      Wie lässt sich Pflegebedürftigkeit verhindern oder verzögern und zugleich Lebensqualität und Teilhabechancen bei älteren und hochbetagten Menschen verbessern? Ein Antwort darauf sind präventive Hausbesuche als Angebote von Kommunen für ihre älteren Bürger. Das hat das Landesmodellprojekt Gemeindeschwesterplus in Rheinland-Pfalz, das von 2015 bis Ende 2018 in sieben Modellregionen des Landes durchgeführt wurde, eindrucksvoll gezeigt. Land und Krankenkassen haben sich deshalb gemeinsam entschieden, das Projekt fortzusetzen und auszuweiten. In über 7.000 präventiven Hausbesuchen konnten mehr als 3.000 hochbetagte Menschen erreicht und zu ihrer Lebens- und Gesundheitssituation beraten und unterstützt werden. Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP) hat das Projekt wissenschaftlich begleitet, Land und Kommunen beraten und die Gemeindeschwesternplus qualifiziert. Abschlussbericht und Empfehlungen stehen auf den Seiten des Ministeriums kostenlos zum Download zur Verfügung.

      Köln, 27. Mai 2019

      DIP trauert um Prof. Dr. Dr. h.c. Edith Kellnhauser

      Pflegewissenschaftlerin verstarb im Alter von 85 Jahren

      Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP) trauert um die Pionierin der deutschen Pflegewissenschaft, Prof. Dr. Dr. h.c. Edith Kellnhauser. Sie verstarb nach kurzer schwerer Krankheit in der vergangenen Woche in Mainz im Alter von 85 Jahren.

      „Frau Professorin Kellnhauser hat von Beginn an den Aufbau und die Arbeit des DIP unterstützt. Mit ihren wegweisenden Beiträgen zur Professionalisierung der Pflege war sie nicht nur Ideengeberin, sondern auch stets eine engagierte Kollegin. Wir verlieren mit ihr eine herausragende Persönlichkeit der Pflegewissenschaft in Deutschland“, sagt Prof. Dr. Frank Weidner, Direktor des DIP.

       

      Quelle: Landespflegekammer Rheinland-Pfalz

      Köln, 22. Februar 2019

      Veröffentlichung der Landesberichterstattung Gesundheitsberufe NRW 2017 und erste Dialoge auf den Regionalkonferenzen zur Fachkräftesicherung in den Gesundheitsberufen in NRW 2019

      Die Landesberichterstattung Gesundheitsberufe NRW 2017 (LbG NRW 2017) steht seit Kurzem zum Download auf dem Broschürenservice des Ministeriums in NRW bereit. Sie bietet allen interessierten Akteuren der Gesundheitsbranche ein umfassendes Fachkräftemonitoring zu den Gesundheitsberufen in Nordrhein-Westfalen an.

      „Der Bedarf an Pflegefachkräften ist trotz gestiegener Ausbildungszahlen in der Altenpflege angewachsen. Aktuell fehlen in NRW 10.000 Vollzeitkräfte in der Pflege“, so Prof. Dr. Michael Isfort, verantwortlich für die wissenschaftliche Beratung und Ausführung der Studie im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS). “Ein Ergebnis ist, dass Ausbildungsplätze für Pflegefachberufe in den Krankenhäusern nicht gleichermaßen ausgebaut wurden. Hier besteht noch ungenutztes Potenzial. Als weitere Herausforderung zeigt die Studie die hohe Quote der Teilzeitbeschäftigten in der Pflege. Das gilt auch für die Therapieberufe und selbst bei den Lehrenden im Gesundheitswesen.“ Der Vergleich mit den Teilzeitbeschäftigungsquoten anderer Länder verweist auf Handlungsmöglichkeiten. Ein weiteres Handlungsfeld ist die Schaffung guter Voraussetzungen zur Umsetzung des Pflegeberufereformgesetzes in den Ausbildungsstätten in NRW.

      Die Regionalkonferenzen zur Fachkräftesicherung in den Gesundheitsberufen in NRW 2019 bieten für die Akteure der Gesundheitsberufe das Forum zum Dialog der LbG NRW 2017. Das DIP stellt auf den Konferenzen ergänzend kleinräumige Kennzahlen bis auf die kommunale Ebene in Regionaldossiers zur Verfügung. Insgesamt können rund 1000 Akteure der Gesundheitsbranche über Kennzahlen zur Fachkräftesicherung, die Pflegeberufereform und die aktuelle Ausbildungssituation der Therapieberufe und des Hebammenwesens in den Dialog treten. Die ersten Konferenzen in den Regierungsbezirken Düsseldorf, Detmold und Köln sind bereits erfolgreich abgeschlossen. Der Sammelband der Regionaldossiers sowie die Präsentationen dieser Regionalkonferenzen sind bereits online verfügbar.

       

      Bildmaterial: Bezirksregierung Düsseldorf

      Bielefeld und Köln, den 21. Januar 2019

      „SchulBerEit“ - FH Bielefeld und DIP unterstützen Pflegeschulen in Nordrhein-Westfalen bei der Entwicklung schulinterner Curricula

      Nach langjährigen Vorbereitungen wird die Ausbildung in den Pflegeberufen in Deutschland ab 2020 grundlegend reformiert. Diese Reform geht mit weitreichenden Veränderungen für die Pflegeschulen und für die Träger der praktischen Ausbildung einher. Die Qualität der Ausbildung ist unter anderem durch schulinterne Curricula sicherzustellen, die von den Pflegeschulen zu entwickeln und im Rahmen ihrer Gesamtverantwortung für die Ausbildung mit den Ausbildungsplänen für die praktische Ausbildung abzustimmen sind.

      Die Fachhochschule Bielefeld (FH) und das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung (DIP) unterstützen in einem Kooperationsprojekt die Pflegeschulen in Nordrhein-Westfalen in einem mehrere Module umfassenden Informations-, Schulungs- und Beratungsprojekt bei der Entwicklung schulinterner Curricula. Das auf eine Laufzeit von 18 Monaten ausgerichtete Projekt wird vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS NRW) gefördert.

      von links nach rechts: Prof. Dr. Barbara Knigge-Demal (FH Bielefeld), Prof. Dr. Patrizia Raschper (FH Bielefeld), Prof. Gertrud Hundenborn (DIP), Ruth Rottländer (DIP), Kerstin Seifert (DIP). Quelle: FH Bielefeld

      Institut

      Verschiebung Fach-symposium 360° Pflege der Robert Bosch Stiftung

      Aufgrund der Corona-Pandemie wird das zweite Fachsymposium zum Förderprogramm "360° Pflege - Qualifikationsmix für den Patienten - in der Praxis" Qualifikationsmix im akutstationären Versorgungssektor leider nicht wie geplant am 14. Mai 2020 in Berlin stattfinden können.

       

      Der neue Termin wird demnächst mitgeteilt.

      Fachsymposium 360° Pflege der Robert Bosch Stiftung

      Das Erste Fachsymposium zum Förderprogramm "360° Pflege - Qualifikationsmix für den Patienten - in der Praxis"

      Qualifikationsmix im ambulanten Versorgungssektor

      fand am 5.11.2019 in Berlin statt.

       

      zur Pressemitteilung der Robert Bosch Stiftung

       

      zur Projektbeschreibung

       

      Hintergrundinformationen zum Förderprogramm finden Sie hier.

       

       

       

       

      Regionalkonferenzen Gesundheitsberufe NRW 2019

      Die Regionalkonferenzen Gesundheitsberufe NRW 2019 im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) wurden erfolgreich mit insgesamt 746 Teilnehmenden abgeschlossen. Die Konferenzen boten den Akteuren der Gesundheitsbranche in NRW umfassende und aktuelle regionale Daten und Trends zur Fachkräfte- und Ausbildungssituation in den Gesundheitsberufen sowie Informationen zum aktuellen Stand der Umsetzung der Pflegeberufereform und zur Ausbildung der Therapieberufe und des Hebammenwesens.

       

      Hier finden Sie den Flyer

       

      Hier geht's zur Projektbeschreibung des DIP

       

      Zu den Tagungsprogrammen:

      Düsseldorf, 16.01.2019

      Detmold, 24.01.2019

      Köln, 30.01.2019

      Münster, 21.02.2019

      Arnsberg, 27.02.2019

      Duisburg, 20.03.2019

       

       

      Pflege Prävention 4.0 - Abschlusstagung fand erfolgreich statt

      Am 13. November 2018 fand in den Räumlichkeiten der Bank für Sozialwirtschaft (BFS), Konrad-Adenauer-Ufer 85, 50668 Köln die Abschlussveranstaltung des Projekts Pflege Prävention 4.0 (PP 4.0) statt. 

       

      Hier finden Sie den Flyer der Abschlusstagung.

       

      Hier geht es zur Homepage "Prävention für Pflegende"

      PräSenZ-Abschlusstagung

      Nach der erfolgreichen Durchführung der Abschlusstagung des Modellprojekts PräSenZ am 7. Juni 2018 stellen wir Ihnen zur Verfügung

      KatHO NRW

      Informationen über die Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen

      PTHV

      Informationen über die Pflegewissenschaftliche Fakultät der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar und die dortigen Studienmöglichkeiten

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