Projekttitel:
DECURA
Decentralized Care Support App
Förderer / Auftraggeber
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)
Laufzeit
Projektleitung
DIP-Team
Kooperationspartner
- Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), Institut für Informatik, Professur für IT-Sicherheit (Prof. Dr. Luigi Lo Iacono)
- Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (HBRS), Hypermedia- und Multimediasysteme (Prof. Dr. Wolfgang Heiden)
- Universität des Saarlandes (UdS) Lehrstuhl für Rechtsinformatik (Prof. Dr. Christoph Sorge)
- VIVAI Software AG (VIVAI) (Dr. Bettina Horster)
Hintergrund und Ziele
Gesundheits- und Versorgungsnetzwerke sind komplexe soziale Gefüge, in denen informelle, erfahrungsbasierte Lernprozesse eine zentrale Rolle spielen. Sorgegemeinschaften benötigen in ihren Pflegesituationen verlässliche und passgenaue Informationen sowie alltagsnahe Lernangebote. Digitale Gesundheitsanwendungen können diese privaten Netzwerke sinnvoll ergänzen. Zugleich sind sie häufig mit der Preisgabe sensibler Gesundheits- und Kontextdaten verbunden.
Das Projekt DECURA setzt hier an und zielt darauf ab, eine digitale Lösung zur dezentralen Datenspeicherung in der häuslichen Pflege partizipativ mit Sorgegemeinschaften zu entwickeln und zu erproben. Hierzu wird die Verbindung von informellen Lernstrukturen mit dezentralen technologischen Ansätzen muliperspektivisch reflektiert. Es ist das Ziel, bestehende Hürden für dezentrale Systeme im Gesundheitswesen zu identifizieren und die Datensouveränität im häuslichen Pflegealltag zu stärken.
Design und Methoden
DECURA ist multidisziplinär und partizipativ angelegt. Gemeinsam mit Sorgegemeinschaften werden zunächst in Workshops relevante Anwendungsszenarien identifiziert. Aus diesen Szenarien entstehen multimediale Lernmöglichkeiten, die über eine App mit dezentraler Datenspeicherung abgerufen werden können. Die Evaluation und rechtliche Einordung erfolgen fortlaufend und iterativ.
Berichte und Veröffentlichungen
Derzeit liegen noch keine Publikationen vor.