Projekttitel:
Resi Saluto
Resilienzförderung zur Vermeidung unerwünschter Ereignisse und zur Stärkung von Gesundheit und Wohlbefinden der Menschen in der stationären Langzeitpflege
Förderer / Auftraggeber
Verband der Ersatzkassen Rheinland-Pfalz/Saarland (vdek)
Laufzeit
Projektleitung
DIP-Team
Kooperationspartner
- Alten- und Pflegeheim Haus Landgraf, Worms
- Alten- und Pflegeheim des Hospitalfonds gGmbH Montabaur
- Senioren- und Pflegezentrum St. Peter, Habscheid
- Vereinigte Hospitien: Gerontologische Beratungsstelle und Altenwohn- und Pflegeheim Helenenhaus, Trier
- Pro Seniore Residenz Hohenburg, Homburg
- Caritas Alten- und Pflegeheim St. Anna, Sulzbach-Neuweiler
Hintergrund und Ziele
Das Projekt hat zum Ziel, die Grundsätze sowie die konkrete Umsetzung von Resilienzförderung und der Förderung des Kohärenzgefühls in die stationäre Langzeitpflege einzuführen, weiterzuentwickeln und nachhaltig zu implementieren. Die Maßnahmen sollen für eine Stärkung der psychosozialen Gesundheit, der Teilhabe und des Wohlbefindens der Pflegeempfängerinnen und -empfänger sowie der Mitarbeitenden sorgen. Im Zentrum steht die Förderung der Resilienz und des Kohärenzgefühls der Pflegebedürftigen. Um diese zu begünstigen, werden die entsprechenden Konzepte den Mitarbeitenden vermittelt sowie ihnen Übungen und Materialien an die Hand gegeben, damit diese die Pflegebedürftigen bei der Stärkung und Weiterentwicklung der individuellen Resilienz anleiten und unterstützen können.
Design und Methoden
Bei dem Projekt handelt es sich um ein klassisches Interventionsprojekt. In einer ersten Phase werden Schulungen und Schulungsmaterialien entwickelt, die für die Vermittlung und die Umsetzung der Grundkonzepte dienen sollen. Vorgesehen sind drei Schulungstermine je Projekteinrichtung. Parallel wird auf der projekteigenen Homepage (https://www.resi-saluto.de/) eine breite Palette an medial aufbereiteten Grundlagen für die Wissensvermittlung angeboten.
Für die reflektive Evaluation des Projektes werden zwei Kohorten vor und nach den Schulungen mittels zweier standardisierter Instrumente befragt. Die Kohorten werden einmal durch die in der pflegerischen Versorgung eingebundenen Mitarbeitenden und einmal durch die Bewohnerschaft gebildet. Die Mitarbeitenden werden mit dem Instrument AVEM auf ihr arbeitsbezogenes Belastungserleben und problematische Verhaltensweisen hin untersucht und die Bewohnerschaft mittels des OPQOL hinsichtlich ihrer Lebensqualität in der Einrichtung.
Aufgrund der fehlenden Randomisierung werden datenanalytisch nur Signifikanztests unternommen. Um die Erkenntnisse besser abzustützen, wird eine Methodentriangulation angewandt und Mitarbeitende und Leitungspersonen der Projekteinrichtungen qualitativ-halbstandardisiert interviewt.
Berichte und Veröffentlichungen
Der Abschlusbericht kann von den Seiten des vdek kostenlos unter folgendem Link heruntergeladen werden: