Abgeschlossen

Projekttitel:

Monitoring Pflegepersonalbedarf Bayern 2023

Veröffentlicht in DIP GmbH
Durchgeführt durch DIP-GmbH

Förderer / Auftraggeber

Vereinigung der Pflegenden Bayern (KöR)

Laufzeit

03/2023 - 12/2023

Projektleitung

DIP-Team

Kooperationspartner

AGP Sozialforschung, Prof. Dr. Thomas Klie, Rischard Pablo

Hintergrund und Ziele

Im Rahmen des Arbeitsmoduls der DIP GmbH wird die bestehende Versorgung und Verteilung von Fachkräften in Bayern im Bereich Pflege dargestellt. Dazu gehören auch regionale Analysen der Einrichtungen sowie Prognosen zur Beschäftigung und zur Entwicklung regionaler Unterschiede. Ergänzend werden aktuelle Fragestellungen über Bewertungen und Einschätzungen erfasst.

Das von AGP Sozialforschung verantwortete Modul umfasst die Auswertung von Strukturmerkmalen der Landkreise und kreisfreien Städte. Auf Basis vorhandener Indikatorenmodelle werden Bedarfsprofile der Langzeitpflege erstellt und sekundäranalytische Daten zusammengeführt. Daraus werden Annahmen für die künftige Inanspruchnahme der Pflege abgeleitet und regionale Unterschiede erläutert.

Die Ergebnisse werden in drei Regionalkonferenzen in den Regierungsbezirken vorgestellt, diskutiert und zur Validierung genutzt. Diese Konferenzen dienen zugleich der Generierung wichtiger Hinweise. Die inhaltliche Konzeption erfolgt federführend durch das Forschungsteam der DIP GmbH.

Design und Methoden

Das Projekt folgt einem mehrmethodischen Ansatz: Neben einer Online-Basisbefragung werden vorhandene Datenbestände umfassend sekundäranalytisch ausgewertet. Dabei fließen sowohl Kennzahlen (Survey) als auch weiche Faktoren und Hinweise der Einrichtungen ein. Auf Grundlage des Basisdatensatzes in den Versorgungs- und Bildungssektoren wird ein Gesamtindex zur fachpflegerischen Versorgungssicherheit für 18 Regionen in Bayern berechnet. Ergänzend erfolgen eine Stakeholderanalyse und regionale Bewertungen. Die Ergebnisse aller Arbeitspakete werden in einem Abschlussbericht zusammengeführt und in drei Regionalkonferenzen vorgestellt und diskutiert.

Stichprobe

Zu befragende Einrichtungen (eingeschlossen):

  • Ausbildungsstätten (N= 200)
  • Krankenhäuser (N= 350)
  • Ambulante Dienste (N= 2.140)
  • Teil-/vollstationäre Pflegeeinrichtungen (N= 2.100)

Insgesamt ergeben sich auf dieser Basis rund 4.800 Einrichtungen, die in die empirische

Primärerhebung eingeschlossen werden sollen.

Berichte und Veröffentlichungen