Abgeschlossen

Projekttitel:

INTRO NW

Implementierung des Pflegeberufegesetzes in Nordrhein-Westfalen qualitativ hochwertig und zukunftssicher gestalten

Durchgeführt durch DIP-GmbH

Förderer / Auftraggeber

Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein- Westfalen

Laufzeit

09/2021 - 09/2024

Projektleitung

DIP-Team

Ruth Rottländer
Stefanie Steguweit

Hintergrund und Ziele

Nach langjährigen Vorbereitungen ist die Ausbildung in den Pflegeberufen
in Deutschland ab 2020 grundlegend reformiert worden. An der Implementierung der hiermit verbundenen Innovationen sind verschiedene Handlungsfelder und vielfältige Akteure beteiligt.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt eine qualitativ hochwertige und zukunftssichere Implementierung durch das 36 Monate umfassende Auftragsprojekt, das in einigen Teilen an das Projekt “SchulBerEit” (2018-2020) anschließt.

Die DIP GmbH unterstützt gemeinsam mit der Alters-Institut gGmbH die Verantwortungsträger in den verschiedenen Handlungsfeldern bei der Bewältigung der mit der Pflegeberufereform verbundenen Herausforderungen.0

Das Kooperationsprojekt umfasst vier Umsetzungsbereiche mit insgesamtacht Teilbereichen, die jeweils eine spezifische Zielsetzung verfolgen.

Der Umsetzungsbereich Pflegeschulen unterstützt zum einen Curriculumverantwortliche bei der Implementierung und Evaluation schulinterner Curri-cula und trägerspezifischerAusbildungspläne, zum anderen Lehrende mit unterschiedlichen Berufsbiografien in der Rollenreflexion im Kontext einer generalistischen Pflegeausbildung. Schulungsmodule, partizipative Entwicklung eines Evaluationskonzeptes, Arbeitsgruppen zur Rollenreflexion in heterogenen Arbeitsgruppen sowie Beratungs- und Vernetzungsangebote sind Hauptmethoden in den beiden Teilbereichen dieses Umsetzungsbereiches.

Der Umsetzungsbereich Praktische Ausbildung umfasst in drei Teilbereichen die Vereinbarung von Qualitätsmerkmalen praktischer Ausbildung in regionalen Workshops mit Trägern der praktischen Ausbildung, die Entwicklung eines Rahmenplans für die Weiterbildung der Praxisanleitenden auf der Grundlage von Expertenurteilen sowie die Rollenreflexion von Praxisan-
leitenden in regionalen Arbeitsgruppen.

Der dritte Umsetzungsbereich Pflegepädagogik fokussiert das Lernen im digitalen Umfeld und die mit der Pflegeberufereform einhergehenden Ansprüche an die Qualität pflegepädagogischer Prozesse. Qualitätskriterien werden in Expertenarbeitsgruppen mit pflegepädagogisch Verantwortlichen aus unterschiedlichen Handlungsfeldern erarbeitet.

Schließlich stellt der vierte Umsetzungsbereich Hochschulen die wechselseitige Anrechnung pflegeberuflich und pflegehochschulisch erworbener Kompetenzen in den Mittelpunkt mit dem Ziel der Erhöhung vertikaler Durchlässigkeit.

Während der Projektlaufzeit vom 02.09.2021 bis zum 01.09.2024 wurden bereits verschiedene im Projekt entstandene Materialien auf der Webseite des Auftraggebers veröffentlicht. Nach Projektabschluss stehen nunmehr der interessierten Fachöffentlichkeit diese und weitere Dokumente zur Verfügung: https://www.mags.nrw/pflegefachfrau-pflegefachmann.