Projekttitel:
ePflege
„Informations- und Kommunikationstechnologie/IKT in der Pflege“
Projektart
Auftragsprojekt
Förderer / Auftraggeber
Bundesministerium für Gesundheit
Laufzeit
Projektleitung
DIP-Team
Kooperationspartner
Roland Berger Strategy Consultants GmbH
(Konsortialführer: Thilo Zelt)
Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar,
Prof. Dr. Manfred Hülsken-Giesler
Hintergrund und Ziele
Gegenstand des Auftrags ist
- eine konzeptionelle Aufarbeitung der Ist-Situation des Einsatzes von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in der Pflege (Arbeitspaket 1)
- eine auf der Befragung von Anwendern basierende Identifikation von Vorstellungen, Bedarfen und Umsetzungshemmnissen (Arbeitspaket 2) und
- abgeleitet aus Arbeitspaket 1 und 2, die Identifikation von Handlungsbedarfen und Good Practices bzw. Best Practices, die Unterbreitung von Handlungsvorschlägen sowie die Identifikation von Themen für zukünftige Pilotprojekte zur Umsetzung der Handlungsvorschläge (Arbeitspaket 3)
Design und Methoden
a) Onlineerhebung: Rund 500 relevante Akteurinnen und Akteure zu IKT in der Pflege wurden in Deutschland identifiziert. 63 von ihnen (13 %) haben sich an einer Onlineerhebung beteiligt.
b) Experteninterviews: Mit 12 Expertinnen und Experten wurden anschließend vertiefende Telefoninterviews geführt.
c) Projektanalysen: Parallel wurden über eine umfassende Recherche mehr als 220 einschlägige Forschungsprojekte zu IKT in der Pflege in Deutschland bzw. mit Beteiligung deutscher Projektpartner identifiziert, analysiert und kategorisiert.
d) Expertenworkshops: In vier ganztägigen Workshops (April, Mai, Juni und September) wurden mit jeweils rund 20 Expertinnen und Experten die bisherigen Erkenntnisse unter spezifischen Perspektiven diskutiert: Leistungsempfängerinnen und -empfänger (I. WS), Leistungsanbieter (II. WS) und Technikentwickler (III. WS) und Politik (IV.WS). In allen Workshops ging es um die Fragen, welche Faktoren für einen breiteren Einsatz von IKT-Lösungen relevant sind und welche Faktoren deren Umsetzung ggf. hemmen.
e) Identifikation von Handlungsbedarfen, -feldern und Empfehlungen zu Pilotprojekten