Laufend

Projekttitel:

BiLeP

Berufliche Situation und Bildungswege von Lehrenden im Fachbereich Pflege

Durchgeführt durch DIP-GmbH

Förderer / Auftraggeber

Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

Laufzeit

11/2024 - 04/2028

Projektleitung

Prof. Dr. Roland Brühe, Prof. Dr. Tobias Hölterhof
Prof. Dr. Wolfgang von Gahlen-Hoops (CAU), Frank Arens

DIP-Team

Daniela Thomas, Tobias Tirtey
Tanja Lehen (CAU), Robert Wietzke (CAU)

Kooperationspartner

  • Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU)
  • Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen (katho)
  • Deutsches Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP-Institut)

Hintergrund und Ziele

Das Projekt BiLeP untersucht umfassend die (Ausbildungs-)Situation und Qualifizierung von Lehrpersonen der beruflichen Fachrichtung Pflege. Dies erfolgt im Kontext der personellen und infrastrukturellen Ausstattung der Pflegeschulen und beruflichen Schulen der Fachrichtung Pflege und der praktischen Übertragbarkeit und (Weiter-)Entwicklung qualifizierender Studiengänge.

Das Projekt BiLeP verfolgt folgende Zielsetzungen:

  • Die Ermittlung, Beschreibung und Systematisierung der bestehenden heterogenen Bildungslandschaft zur akademisch-pädagogischen Qualifizierung von Lehrpersonen der beruflichen Fachrichtung Pflege im Sinne einer Typenbildung in Deutschland.
  • Ermittlung und Systematisierung von Hindernissen, Herausforderungen, Chancen und Unterstützungsmöglichkeiten zum Berufseinstieg und -verbleib von Lehrpersonen der beruflichen Fachrichtung Pflege.
  • Generierung von Strukturdaten über die aktuelle und künftige infrastrukturelle und personelle Ausstattung von Pflegeschulen und Möglichkeiten der Bedarfsdeckung.
  • Ableitung politischer und wissenschaftlicher Handlungs-empfehlungen zur Verbesserung der Situation von Lehrpersonen sowie von Pflegeschulen und beruflichen Schulen der Fachrichtung Pflege.
  • Bereitstellung von Daten, auf deren Grundlage die Bundesländer ihre Studienplatzkapazitäten prüfen und gegebenenfalls anpassen können, um den Bedarf an Lehrpersonen mit der beruflichen Fachrichtung Pflege steuern zu können.

Design und Methoden

Ausgangspunkt sind der drastisch steigende Fachkräftemangel im Bereich der Pflegebildung und die im § 9 Absatz 2 des Pflegeberufegesetzes (PflBG) formulierten, gestiegenen Qualifikationsanforderungen an Lehrpersonen der beruflichen Fachrichtung Pflege. Im Projektverlauf wird der Fokus auf die akademische Ausbildungssituation von Lehrpersonen, ihre Berufseinmündung und ihren Berufsverbleib gelegt, und passende Unterstützungsbedarfe und -möglichkeiten identifiziert. Dies umfasst ebenfalls die Herausforderungen und Anforderungen an Lehrpersonen der beruflichen Fachrichtung Pflege, die sich im Zusammenhang mit der Entwicklung der künftigen Pflegefachassistenzausbildung ergeben.

Darüber hinaus werden die personellen Bedarfe der Pflegeschulen und beruflichen Schulen der Fachrichtung Pflege vor dem Hintergrund großer demographischer Veränderungen dargestellt, um eine zukunftsfähige Gestaltung der Pflegebildung zu ermöglichen. Gleichzeitig soll die berufliche Übertragbarkeit pflegepädagogischer Studieninhalte sowie die (Weiter-) Entwicklung von Studienangeboten durch Forschungsergebnisse und Handlungsempfehlungen untermauert werden.