Projekttitel:
ABS-Plan Saar 2024
AusBildungsStätten-Planung im Saarland – Bestandsanalyse und Perspektiven in den nichtakademischen Pflege- und Gesundheitsfachberufen
Förderer / Auftraggeber
Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit des Saarlands
Laufzeit
Projektleitung
DIP-Team
Hintergrund und Ziele
Die demografische Entwicklung in Deutschland stellt für die Pflege- und Gesundheitsfachberufe in doppelter Hinsicht eine Herausforderung dar. Zum einen steigen die Bedarfe an Pflegeleistungen, Heilmittelerbringung und spezifischen Krankenhausleistungen (funktionelle, radiologische und Laboratoriumsdiagnostik) parallel mit der alternden Gesellschaft. Zugleich nähern sich die geburtenstarken Jahrgänge dem Renteneintrittsalter, was einen erhöhten Fachkräftebedarf im Gesundheitswesen erwarten lässt.
Vor diesem Hintergrund wird das Auftragsprojekt ABS-Plan Saar 2024 durchgeführt. Ziel ist es zum einen, den aktuellen Ist-Stand der betreffenden Gesundheitsfachberufe zu erheben, nämlich wie viele Personen in den jeweiligen Berufen sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind, wie viele als Arbeitsmarktreserve zur Verfügung stehen und wie groß der aktuelle Bedarf an Fachkräften der jeweiligen Berufsgruppen ist. Ferner wird auch der Ist-Stand in der Ausbildung der jeweiligen Berufe untersucht. Darunter fallen Fragen nach der Ausbildungskapazität, der Ausbildungsnachfrage, der Erfolgsquote der Ausbildung und dem Stand der Digitalisierung.
Design und Methoden
Um sich diesen Fragen anzunähern, wird sich in dieser Studie eines multimethodischen Vorgehens bedient. Zum einen werden umfassende Sekundärdaten organisiert und auf regionaler Ebene ausgewertet. Ferner erfolgen standardisierte Online-Befragungen der relevanten Ausbildungsak-
teure (Bildungseinrichtungen und praktische Ausbildungsträger) sowie qualitative Workshops für die jeweiligen Berufsgruppen. Während die standardisierten Befragungen vorrangig Informationen über den Ist-Zustand erheben sollen, werden die Workshops der Analyse möglicher Maßnahmen zur Anpassung der Ausbildungsaktivitäten dienen. Die daraus resultierenden Ergebnisse stellen die Grundlage dar für die Erstellung von Fachkräfte-szenarien für die einzelnen Berufsgruppen bis zu dem Jahr 2030.
Berichte und Veröffentlichungen
Die Veröffentlichung obliegt dem Auftraggeber.