Bericht zu RESI SALUTO veröffentlicht

Resilienzförderung in der stationären Langzeitpflege ist erfolgreich

Resilienzförderung und Gewaltprävention lassen sich wirksam im Alltag der stationären Langzeitpflege umsetzen! Das ist das Ergebnis des Projektes RESI SALUTO, das die Dienstleistung, Innovation, Pflegeforschung GmbH (DIP) über einen Zeitraum von drei Jahren im Auftrag des Verbandes der Ersatzkassen e.V. (vdek) durchgeführt hat. Der Abschlussbericht zum Projekt kann jetzt kostenlos von den Seiten des vdek heruntergeladen werden. In insgesamt sechs Pflegeeinrichtungen in Rheinland-Pfalz und im Saarland waren Bewohnerschaft und Pflegepersonal einbezogen. Ziel war es, konkrete Maßnahmen und Handlungsempfehlungen zur Förderung des Gesundheitsverhaltens, Wohlbefindens sowie zur Stärkung des Resilienzpotenzials in stationären Einrichtungen zu entwickeln und zu erproben.

Der vorliegende Bericht gibt Auskunft über Hintergründe des Projektes, beschreibt konkrete Vorgehensweisen und stellt Ergebnisse und Empfehlungen ausführlich dar. Professor Frank Weidner, Projektleiter im DIP, stellt heraus: „Wir sind erfreut, dass wir mit den innovativen Ansätzen in RESI SALUTO in kurzer Zeit solch eine positive Wirkung bei den Teilnehmenden erzielen konnten!“ Die wissenschaftlichen Auswertungen zeigen, dass sich Mitarbeitende schon nach drei Workshops deutlich resilienter zeigen und die beteiligte Bewohnerschaft eine höhere Lebensqualität aufweist.

Der vdek ist derzeit mit dem DIP in der Abstimmung, wie die Ergebnisse von RESI SALUTO so aufbereitet werden können, dass auch andere stationäre Pflegeeinrichtungen in Deutschland davon profitieren können. Interessierte Einrichtungen können sich gerne mit dem vdek oder auch mit dem DIP in Verbindung setzen.

Der Bericht kann von den Seiten des vdek kostenlos unter folgendem Link heruntergeladen werden: https://www.gesunde-lebenswelten.com/gesund-im-pflegeheim/forschungsprojekte/resi-saluto-resilienz-und-gewaltpraevention-in-pflegeeinrichtungen-86/

Die DIP-GmbH bildet gemeinsam mit dem Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP-Institut) in Köln die DIP-Plattform zur wissenschaftsfundierten und innovativen Bearbeitung von Fragestellungen und Herausforderungen in Pflege und Gesundheit. Insgesamt wurden auf der Plattform in den vergangenen 25 Jahren mehr als 200 Projekte für Kostenträger, Einrichtungen, Stiftungen, Kommunen, Ländern und für den Bund umgesetzt.

Kontakt: Elke Grabenhorst, Tel: 0221/ 4 68 61 – 30, E-Mail: dip@dip.de, Internet: https://www.dip.de