Projekttitel:
KOMPASS.RLP – Koordinierungsstelle Verlängerung
Förderer / Auftraggeber
Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung sowie Ministerium für Bildung des Landes Rheinland-Pfalz
Laufzeit
Projektleitung
DIP-Team
Hintergrund und Ziele
Die KOMPASS-Koordinierungsstelle war die zentrale Anlaufstelle für Pflegeschulen, Praxiseinrichtungen und Träger der praktischen Ausbildung in Rheinland-Pfalz und wurde bis Ende des Jahres 2024 in ihrem Aufgabenfeld fortgeführt.
Sie unterstützte Lernortkooperationen und Ausbildungsverbünde bei der Umsetzung des Pflegeberufegesetzes, sicherte gesetzlich vorgeschriebene Pflichteinsätze und förderte die Zusammenarbeit.
Sowohl analog wie digital wurden Beratungsanfragen zu sämtlichen Pflegebildungsthemen geklärt oder kanalisiert , Akquise von Lernorten, Praxisplatzbörse und Themenspeicher auf der Homepage stärkten Vernetzung und Informationsaustausch.
Ziel ist es, die Qualität der Pflegeausbildung zu sichern, Ausbildungsabbrüche zu verringern und den Fachkräftebedarf langfristig zu decken.
Design und Methoden
In der zweiten Projektlaufzeit verlagerte die KOMPASS-Koordinierungsstelle ihren Standort nach Mainz, um eine engere Anbindung an die landesweiten Akteure zu gewährleisten. Durch die zentrale Lage konnten Angebote vor Ort wirkungsvoller umgesetzt, Veranstaltungen in den angegliederten Räumlichkeiten realisiert sowie die Vernetzung mit relevanten Institutionen der Pflege und Pflegebildung ausgebaut werden. Auch die Öffentlichkeitsarbeit erfuhr dadurch eine gezielte Stärkung.
Die begleitende Evaluation der Angebote erfolgte über leitfadengestützte qualitative Erhebungen, welche die Bedarfe und Einschätzungen der beteiligten Akteure systematisch erfassten. Parallel dazu wurde die Konzeption eines landesweiten Netzwerks der Koordinierenden in der Pflegeausbildung entwickelt, das den fachlichen Austausch sowie die gemeinsame Weiterentwicklung der Berufsfeldkoordination fördert. Darüber hinaus übernahm die Koordinierungsstelle die Moderation, fachliche Gestaltung und Auswertung sowohl regionaler als auch landesweiter Vernetzungstreffen. Diese dienten der Reflexion zentraler Herausforderungen, der Abstimmung gemeinsamer Vorgehensweisen und der Entwicklung tragfähiger Lösungsansätze.
Ein weiterer Schwerpunkt lag in der Konzeption und Durchführung von Beratungsangeboten, die sowohl niedrigschwellige Information bereitstellten als auch vertiefte, auf die jeweiligen Bedarfe zugeschnittene Unterstützung ermöglichten.