Projekttitel:
digi2care
Standortbestimmung Digitalisierung der Pflege in Rheinland-Pfalz
Förderer / Auftraggeber
Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz (MASTD)
Laufzeit
Projektleitung
DIP-Team
Hintergrund und Ziele
Das Land Rheinland-Pfalz hat gemeinsam mit den relevanten Akteuren vor einigen Jahren die Fachkräfte- und Qualifizierungsinitiative Pflege (FQI Pflege) initiiert, um die Rahmenbedingungen und Möglichkeiten zur Sicherung der pflegerischen Versorgung der Menschen zu sichern und weiterzuentwickeln. Im Rahmen der FQI Pflege 2.1 und im Auftrag des Landes Rheinland-Pfalz wird im neuen Handlungsfeld „Digitalisierung und neue Technologien in der beruflichen Pflege“ die Studie digi2care durchgeführt.
Angesichts der anhaltenden Herausforderungen, die pflegerische Versorgung der Menschen in Rheinland-Pfalz auch zukünftig zu sichern und qualitativ hochwertig weiterzuentwickeln, gibt es berechtigte Hoffnungen und Hinweise aus der Literatur, dass die Digitalisierung und neue Technologien in der Pflege zukunftsweisende Beiträge zur Entlastung und Unterstützung der Pflege leisten können.
Die Ziele von digi2care bestehen darin, Informationen und Einschätzungen zur Ausstattung von Pflegeschulen sowie von pflegerelevanten Versorgungseinrichtungen mit digitaler Hard- und Software, zu den Kompetenzen von Mitarbeitenden im Umgang und Einsatz mit digitalen Endgeräten und Programmen sowie zu Einschätzungen und Bedarfen von entsprechenden Digitalisierungsentwicklungen zu erheben und auszuwerten.
Design und Methoden
Mit je einer standardisierten Querschnittserhebung (Onlinebefragung) für den Bereich der Pflegebildung und den der Pflegeversorgung werden Leitungen von Pflegeschulen, Krankenhäusern, stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen in Rheinland-Pfalz befragt. Im Bildungsbereich werden zusätzlich die Kompetenzen der Lehrenden im Berufsfeld Pflege anhand des Selbsteinschätzungstools “DigiCompEdu” erhoben. In zwei anschließenden Expertenworkshops werden die Ergebnisse der Befragungen diskutiert, um Schwerpunkte, Erkenntnisse und mögliche Empfehlungen zu formulieren.