Abgeschlossen

Projekttitel:

Evaluation der Landesservicestelle für kommunale Pflegestrukturplanung und Sozialraumentwicklung in Rheinland-Pfalz

Durchgeführt durch DIP-Institut

Projektart

Auftragsprojekt

Förderer / Auftraggeber

Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz

Laufzeit

09/2011 - 12/2013

Projektleitung

DIP-Team

Kooperationspartner

Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar

Prof. Dr. Frank Schulz-Nieswandt (Universität zu Köln)

Hintergrund und Ziele

Die Herausforderungen des Demografischen Wandels fordern ein Gesamtkonzept, das Pflege als gesamtgesellschaftliche Aufgabe gestaltet, die Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure bündelt und die sozialräumlichen Hilfesysteme stärkt. Vor allem den Kommunen kommt hier eine zentrale Rolle zu. Zur Unterstützung dieser kommunalpolitischen Aufgabe hat das Land Rheinland-Pfalz bereits vor einigen Jahren eine weitere Servicestelle eingerichtet, die bei der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG) in Mainz angesiedelt ist. Die Servicestelle für kommunale Pflegestrukturplanung und Sozialraumentwicklung unterstützt seither Kommunen dabei, häusliche, ambulante und stationäre Versorgungsstrukturen weiterzuentwickeln und aufeinander abzustimmen. Damit soll auch die Umsetzung der in Rheinland-Pfalz gesetzlich verankerten Pflegestrukturplanung weiter vorangebracht werden.

Design und Methoden

Das Konzept der Begleitforschung bestand aus vier Bausteinen:

  • Beratung der federführenden Abteilung des MSAGD sowie der Servicestelle
  • Begleitung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Servicestelle
  • Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen
  • Evaluation der Arbeit der Servicestelle im Hinblick auf erreichte Ziele sowie die Angemessenheit der Angebote

Grundlagen der Evaluation waren Erstgespräche in Landkreisen und kreisfreien Städten des Landes Rheinland-Pfalz, die durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Servicestelle durchgeführt, protokolliert und teilweise durch das DIP begleitet wurden. Zudem waren die teilnehmenden Kommunen zu Beginn eingeladen, zentrale Fragen im Rahmen eines Fragebogens zu beantworten. Durchgeführt wurden ferner Fokusgruppen- und Einzelinterviews mit kommunalen Akteuren zur Zielerreichung und zur Bewertung der Unterstützung durch die Servicestelle.

Berichte und Veröffentlichungen

Der Abschlussbericht wurde dem Auftraggeber vorgelegt.