Monitoring Pflegepersonalbedarf in Bayern

Projekttitel

Monitoring Pflegepersonalbedarf in Bayern

Projektart

Auftragsprojekt

Förderer / Auftraggeber

Vereinigung der Pflegenden in Bayern

Projektleitung

Prof. Dr. Michael Isfort

DIP-Team

Helga Gessenich, Daniel Tucman, Jonas Hylla

Laufzeit

05/2020- 12/2021

Hintergrund und Ziele

 

Für Bayern erfolgt ein Monitoring der Pflegefachkräfte und weiterer Berufstätiger in der Pflegeversorgung verknüpft mit einer Analyse zur Angemessenheit der Ausbildungsplätze für Pflegeberufe. Die bis auf die regionale Ebene systematisiert erhobene und verknüpfend analysierte Datenbasis soll eine breite Grundlage zur Übersicht und Diskussion der Fachkräftepotenziale und Bedarfe in der Pflege bilden. Darüber hinaus werden eine Prognose zur Beschäftigung in den Pflegeberufen und die Analyse regionaler Unterschiede vorgenommen. Entsprechende Ausarbeitungen lagen bislang im Bundesland Bayern nicht vor.

Die Projektergebnisse werden nachfolgend (2021) zur Validierung und Dissemination der Ergebnisse in sieben Regionalkonferenzen in den Regierungsbezirken vorgestellt und mit Interessierten und Akteuren diskutiert. Zudem sollen durch die Dialoge mit den Akteuren für den Pflegesektor in Bayern neue relevante Forschungsansätze herauskristallisiert  werden.

Die Projektbearbeitung nimmt das DIP in Zusammenarbeit mit dem FIVE Forschungs- und Innovationsverbund an der Ev. Hochschule Freiburg e.V., hier der AGP Sozialforschung unter Leitung von Prof. Dr. habil. Thomas Klie vor.

Design und Methoden

 

Bei dem mehrmethodischen Forschungsvorgehen werden eine Sekundärdatenanalyse vorliegender Kennzahlen sowie eine Primärdatenerhebung (standardisierte Online-Basisbefragung) von Kennzahlen und Einschätzungen bei Ausbildungs- und Versorgungsstätten der Pflege (Vollerhebung) durchgeführt. Ein Schwerpunkt wird auf Einschätzungen zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie liegen.

Regionale Struktur- und Bedarfsprofile werden zusammengeführt und empirisch miteinander in Beziehung gesetzt. Auf der Basis der Ergebnisse werden prognostisch drei realitätsnahe Szenarien zur Inanspruchnahme von Pflegeleistungen in unterschiedlichen Pflegearrangements entwickelt.

Ergebnisse

Die Untersuchung soll belastbare Datengrundlagen zur Einschätzung der Angebots- und Nachfragesituation in den pflegerischen Berufen in Bayern in einer regionalisierten Form bereitstellen und pflegekulturelle Orientierungen in Bayern auf der Basis von Kreistypologien darlegen. Die Ergebnisse münden in aufeinander aufbauenden Berichten für den Auftraggeber. Ein erster Bericht mit den Ergebnissen der Sekundärdatenanalyse für das Land Bayern ist für Ende 2020 vorgesehen. Ein zweiter Bericht zu den empirischen Ergebnissen des Monitorings soll Mitte des Jahres 2021 folgen.

Berichte und

Veröffentlichungen

Die Veröffentlichung dieser Berichte obliegt dem Auftraggeber.

Für die Regionalkonferenzen wird ein Regionaldossier mit zentralen Auswertungen auf der Kreisebene und der Ebene der Regierungsbezirke erstellt und als Printmedium ausgegeben. Nach den Konferenzen steht das Dossier als Download zur Verfügung.