Fortsetzung der Mitteilung zum Projekt Pflege-Prävention 4.0

Prof. Dr. Michael Isfort vom Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP) untermauerte mit den Forschungsergebnissen des DIP die vieldiskutierten Kennzahlen zum dramatischen Fachkräftemangel und die Belastungsfaktoren in den Pflegeberufen. Vor diesem Hintergrund gewinnen die Projektziele zur Gesunderhaltung und Motivierung der Pflegefachkräfte und die Förderung der Berufsattraktivität immense praktische Bedeutung. „Das ist nicht nur Gesundheitspolitik, das ist Wirtschaftspolitik“, so Professor Isfort.

 

Prof. Dr. Michael Isfort, Projektleiter DIP (Foto: MA&T)

Den rund 70 Teilnehmenden gestatteten die Beiträge einen breit gefächerten Einblick über Möglichkeiten und praktische Handlungsanregungen für die sichere und gesunde Arbeit von morgen in der Altenpflege. Abschließend zeigte eine Podiumsdiskussion eindrücklich auf, wie schwierig und doch lohnend es ist, solch ambitionierte Projekte in den hochbelasteten Arbeitsalltag in Senioreneinrichtungen zu integrieren. Das Fazit aller Beteiligten ist: „Damit Gesundheit gefördert und die Motivation der Mitarbeitenden erhalten bleibt, sind fundierte Erkenntnisse und maßgeschneiderte Programme zur Gesundheitsprävention ein notwendiger Erfolgsfaktor.“

 

Von links nach rechts: Katja Sonntag, Einrichtungsleitung Johanniter Stift Wuppertal; Gerd Palm, stellv. Geschäftsführung St. Gereon Seniorendienste gGmbH; Claudia Bessin, wiss. Mitarbeiterin, MA &T; Nadine Schilling, Einrichtungsleitung Johanniter-Stift Köln-Kalk und Helga Gessenich, wiss. Mitarbeiterin, DIP (Foto: MA&T Sell & Partner GmbH