Erprobung des Entwurfs eines Qualifikationsrahmens für den Beschäftigungsbereich der Pflege, Unterstützung und Betreuung älterer Menschen

Projekttitel

Erprobung des Entwurfs eines Qualifikationsrahmens für den Beschäftigungsbereich der Pflege, Unterstützung und Betreuung älterer Menschen

 

Projektart

Förderprojekt

 

Förderer

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

 

Projektpartner

Kooperationsprojekt zwischen der Fachhochschule Bielefeld und dem Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip)

 

Projektleitung

Prof`in Gertrud Hundenborn (dip)

Prof`in Dr. Barbara Knigge-Demal (FH Bielefeld)

 

Mitarbeit

Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen - dip

Seifert, Kerstin M.A. (Lehrerin Pflege und Gesundheit), Diplom-Berufspädagogin (FH)

Scheu, Peter  M.A. (Pflegewissenschaft), Diplom-Pflegepädagoge (FH)

Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen - FH Bielefeld 

Constanze Eylmann, Diplom-Berufspädagogin (FH)
Eva Trompetter, B.Sc. Gesundheitskommunikation

 

Laufzeit

09/2011 - 08/2013

 

Hintergrund und Ziele

Der Beschäftigungsbereich der Pflege, Unterstützung und Betreuung älterer Bürgerinnen und Bürger steht angesichts der demografischen Entwicklung unserer Gesellschaft und des damit verbundenen sozialen Strukturwandels vor großen Herausforderungen. Das vordringliche Ziel wird es sein, die Qualität der Pflege und Versorgung älterer Menschen auf hohem Niveau zu gewährleisten. Die langfristige Sicherstellung dieses Anspruchs erfordert vor allem eine Modernisierung und Abstimmung vorhandener Qualifikationsprofile im Beschäftigungsbereich.

Das Projekt „Erprobung des Entwurfs eines Qualifikationsrahmens für die Pflege, Unterstützung und Betreuung älterer Menschen“ soll einen entscheidenden Beitrag zur Erreichung dieses Ziels leisten. Dieser Entwurf ist unter Bezugnahme auf den Europäischen und den Deutschen Qualifikationsrahmen entwickelt worden.  Als sektoraler Qualifikationsrahmen wendet er sich jedoch konkret einem einzelnen Beschäftigungsbereich, dem „der Pflege, Unterstützung und Betreuung älterer Menschen“, zu. 

Neben den grundlegenden Befähigungen beschreibt er im Kern auf acht Qualifikationsniveaus die Anforderungen des Beschäftigungsbereiches in Form von Verantwortungs- und Aufgabenbereichen sowie die erforderlichen Qualifikationen in Form von Wissen und Können.

In der zweijährigen modellhaften Erprobung soll der Entwurf des Qualifikationsrahmens validiert werden. Die Feldstudie soll zeigen, inwieweit sich die beschriebenen Verantwortungs- und Aufgabenbereiche sowie die Kompetenzprofile im Beschäftigungsbereich der Pflege, Unterstützung und Betreuung älterer Menschen auffinden lassen und zur Qualitätssicherung genutzt werden können.

 

Design und Methoden

In der Erprobung geht es im Schwerpunkt um die Klärung folgender Fragen:

  1. Inwieweit sind die Verantwortungs- und Aufgabenbereiche, die im Entwurf des Qualifikationsrahmens auf verschiedenen Niveaus beschrieben werden, in den Einrichtungen vorfindbar?
  2. Inwieweit lassen sich die Qualifikationsprofile der Mitarbeiterinnen / Mitarbeiter den einzelnen Niveaus im Entwurf des Qualifikationsrahmens zuordnen?

Die Erprobung ist als Feldstudie angelegt, in die bundesweit insgesamt 16 Einrichtungen der ambulanten, teil-stationären und stationären Altenhilfe einbezogen werden. Zum Einsatz kommen auf den Entwurf bezogene Verfahren und Instrumente der Anforderungs- und Kompetenzanalyse. 

Eine begleitende Evaluation soll klären, inwieweit der Entwurf des Qualifikationsrahmens praxistauglich ist und somit einen Beitrag zur Personalentwicklung leisten kann. Dies schließt entsprechende Revisionsüberlegungen des vorliegenden Entwurfs zu einem geeigneten Instrument der Personalentwicklung ein.

Auf der Grundlage der Ergebnisse werden abschließende Konsequenzen für die Personalentwicklung festgehalten, Empfehlungen formuliert und mit den Einrichtungsverantwortlichen reflektiert.

Im Projektverlauf werden die Ergebnisse einem Beirat unter Beteiligung von Vertretern der Wissenschaft, der Einrichtungsträger und der Politik vorgestellt und gemeinsam reflektiert.

 

Ergebnisse

Die Veröffentlichung der Ergebnisse erfolgte im Rahmen einer Abschlusstagung am 17. September 2013 in Berlin.

 

Berichte und Publikationen

Der Endbericht steht zum Download  zur Verfügung.