Regionalkonferenzen 2017

Projekttitel

Regionalkonferenzen Fachkräftesicherung in den Gesundheitsberufen in NRW 2017

Projektart

Auftragsprojekt

Förderer / Auftraggeber

Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen

Projektleitung

Prof. Dr. Michael Isfort

DIP-Team

Helga Gessenich, Ruth Rottländer, Daniel Tucman

Laufzeit

02/2017 – 07/2017

Hintergrund und Ziele

 

Mit der Landesberichterstattung Gesundheitsberufe NRW (LbG NRW) stellt das Land NRW eine in der Bundesrepublik einmalige Form der Pflege- und Gesundheitsberufe-Berichtserstattung zur Verfügung. Anfang des Jahres 2016 wurde die LbG NRW 2015 veröffentlicht. Diese stellt umfassend ermittelte Kennzahlen zur Situation in den Betriebsstätten sowie in den Ausbildungseinrichtungen vor. Auf der Basis schriftlicher Befragungen sowie der Analyse statistischer Grunddaten des Landes wurden Kennzahlen zur Arbeitssituation, zur Ausbildungssituation sowie zur aktuellen Fachkräftesituation ermittelt. Handlungsempfehlungen wurden vor dem Hintergrund der Interpretationsangebote ausgesprochen. Die LbG NRW fokussiert dabei jeweils Analysen auf der Ebene des Bundeslandes sowie der Regierungsbezirke.

Mit den Regionalkonferenzen zur Fachkräftesicherung wurde das Ziel verfolgt, die Daten um kleinräumige regionale Analysen zu ergänzen. Diese Daten sollten auf regionalen Konferenzen gemeinsam mit den örtlichen Akteuren der Gesundheitsbranche analysiert, diskutiert und in der Bedeutung eingeschätzt werden. Regionale Versorgungsallianzen sollten so weitere Beförderung erhalten. Eine regional orientierte Fachkräftesicherung soll durch eine bedarfsorientiert gesteuerte Ausbildungskapazität in den Gesundheitsberufen auf der Ebene der Kreise, kreisfreien Städte und der Regierungsbezirke etabliert werden.

Design und Methoden

 

Die Konferenzen basierten auf der Aufbereitung und Aktualisierung regionsspezifischer Datenbestände in Erweiterung der LbG NRW 2015. Auf je einer Halbtagesveranstaltung in jedem Regierungsbezirk wurden mit Akteuren aus der Gesundheitsbranche diskutiert. Für jeden Regierungsbezirk wurden durch das DIP spezifische Analysen vorgestellt, weitere Vorträge erfolgten durch das Auftrag gebende Ministerium sowie rund um die Bildungsarbeit im Gesundheitswesen durch ausgewählte Akteure der Branche. Methodisch wurde der Dialog der Konferenzteilnehmenden durch moderierte Zeitfenster zur Diskussion befördert. Die Konferenzen wurden vom DIP geplant, organisiert und protokolliert.

Ergebnisse

Insgesamt traten über 500 Konferenzteilnehmende aus den verschiedensten Sektoren der Gesundheitsbranche auf den fünf Regionalkonferenzen in den Regierungsbezirken Düsseldorf, Köln, Münster, Detmold und Arnsberg in den Dialog.

Berichte und

Veröffentlichungen

Einen Sammelband Regionaldossiers mit NRW- spezifischen sowie regionalen Analysen erhielt jeder Konferenzteilnehmende in gedruckter Version während der Konferenzen. Die Regionaldossiers sowie die vorgestellten Präsentationen der fünf Regionalkonferenzen stehen mit ergänzenden Informationsmaterialien allen Interessierten als Download hier zur Verfügung.

Die Dialogthemen der Konferenzen wurden vom DIP protokolliert und dem Ministerium als unveröffentlichter Ergebnisbericht zur Verfügung gestellt.