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Begleitforschung zu den Pflegenoten in der ambulanten Pflege in Rheinland-Pfalz
Abschlussbericht jetzt veröffentlicht
Die Umsetzung der ambulanten Pflege-Transparenzvereinbarung (PTVA) durch den MDK Rheinland-Pfalz und die daraus resultierenden „Pflegenoten“ sind in den vergangenen Monaten Gegenstand einer Begleitforschung gewesen, deren Ergebnisse jetzt vorgelegt wurden. Die wissenschaftliche Begleitung wurde vom Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung e. V. (dip) in Zusammenarbeit mit der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV) durchgeführt. Im Abschlussbericht wird die PTVA kritisiert, auf deren Grundlage ambulante Pflegeeinrichtungen durch den MDK geprüft werden. Die Pflegenoten können den Wissenschaftlern zufolge aufgrund der methodischen Mängel des Verfahrens die tatsächliche Qualität der Einrichtung nicht widerspiegeln. Die Begleitforschung hat ferner zahlreiche Hinweise und Vorschläge zur Verbesserung der diesbezüglichen Arbeit des MDK Rheinland-Pfalz erbracht.

Pflegepersonal in Nordrhein-Westfalen gewinnen und halten
In Nordrhein-Westfalen werden aktuell mehr Pflegefachkräfte benötigt, um den Personalbedarf in Krankenhäusern, ambulanten Pflegediensten und teil-/ vollstationären Pflegeeinrichtungen decken zu können. Gleichzeitig ist es notwendig, die vorhandenen Pflegekräfte im Beruf zu halten. Dies sind u.a. Schlussfolgerungen aus der im vergangenen Jahr veröffentlichten Landesberichterstattung Gesundheitsberufe NRW 2010. Zahlreichen weiterführenden Fragen geht das dip nun im Rahmen einer Befragung von Leitungskräften nach. Die Befragung zu den Themen „Teilzeitarbeit in der Pflege“, „Mitarbeiter aus Zeitarbeitsfirmen“, „Migranten in der Pflege“ und „Attraktivität der Pflegeberufe“ wird im Auftrag des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen (MGEPA NRW) durchgeführt.

Abschlussbericht "Doppelt hilft besser bei Demenz"
Die Besonderheiten in den Lebensgewohnheiten von demenzkranken Menschen, die Notwendigkeit, vertraute Personen als ständige Begleiter zu haben und der oft hohe Anteil an Betreuung können unter den derzeitigen Bedingungen in vielen Krankenhäusern nicht hinreichend berücksichtigt werden. Gerade für Demenzkranke erweist sich aber ein höheres Tempo in der medizinischen Behandlung als zusätzliches Risiko für erlebte Unsicherheit und nicht selten als Ursache zusätzlicher Verwirrtheit.
Das dip begleitete das Krankenhaus Lübbecke in den vergangenen zwei Jahren bei der Umsetzung eines Projektes, das Demenzkranken und ihren Angehörigen die Möglichkeit eines Rooming-In bietet. Ziel ist es, durch die Stabilisierung auf der Ebene der persönlichen Beziehung den Krankenhausaufenthalt möglichst kurz und ohne Irritationen zu absolvieren. Nach Beendigung des Projektes liegt nunmehr der Abschlussbericht der wissenschaftlichen Begleitung vor, der von der dip-Homepage heruntergeladen werden kann.

Qualität in der Altenpflege: Was bringt der Pflege-TÜV?
Menschen, die alt und pflegebedürftig sind, haben einen Anspruch auf eine qualitativ angemessene Unterstützung und Pflege. Was aber ist eine angemessene Pflegequalität und wie kann man herausfinden, ob in einer Einrichtung oder einem Pflegedienst eine eher gute oder schlechte Qualität vorherrscht? Prof. Weidner stellt die Frage, ob und wie man die Pflegequalität zutreffend beurteilen oder gar messen kann. Hinterfragt wird außerdem, was der so genannte Pflege-TÜV, also die Benotung von Altenheimen und Pflegediensten durch die Medizinischen Dienste der Krankenversicherung (MDK), leisten kann.
Prof. Dr. Frank Weidner ist berufserfahrener Gesundheits- und Krankenpfleger und hat Berufspädagogik, Germanistik und Gesundheitswissenschaften in Osnabrück studiert. Seit 1997 ist er Professor für Pflegewissenschaft an der Katholischen Hochschule NRW (KatHO NRW) in Köln. Dort baute er als Gründungsdirektor das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) auf. Seit 2006 ist er zudem Gründungsdekan der ersten universitären Fakultät für Pflegewissenschaft an einer Hochschule in Vallendar bei Koblenz.
Im Interview mit Prof. Weidner können Sie noch mehr über Ihn erfahren.
Termin: Montag, 6. Juni 2011, 17.00 - 18.30 Uhr
Ort: Rathaus Spanischer Bau, Ratssaal, Rathausplatz, 50667 Köln

„Pflege und Betreuung älterer Menschen sichern“
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Deutsche Pflegerat haben am 25.1.2011 eine gemeinsame Erklärung zur zukünftigen Entwicklung der Pflege und Betreuung älterer Menschen veröffentlich. Die Erklärung bezieht sich auch auf die beiden Bundesmodellvorhaben „Pflegeausbildung in Bewegung“ und „Modell einer gestuften und modularisierten Altenpflegequalifizierung“ die u.a. vom dip wissenschaftlich begleitet wurden bzw. werden.

KatHO NRW und dip führten Jahresgespräch
Am gestrigen Montag sind Vertreter der Hochschulleitung der Katholischen Hochschule NRW (KatHO NRW) und des dip zum Jahresgespräch zusammengekommen. Themen waren zum einen die Entwicklung und die aktuelle Situation des An-Instituts der Hochschule. Mit Blick auf die zukünftige Zusammenarbeit ging es auch um Fragen der besseren Verzahnung von Forschungsprojekten, die gemeinsam akquiriert werden könnten. Prof. Weidner, Vorstandsvorsitzender des dip: “Das Jahresgespräch hat wieder einmal gezeigt, dass das Klima zwischen Hochschule und Institut hervorragend ist und alle an der Gestaltung der zukünftigen Zusammenarbeit ein großes Interesse haben!“ Das dip ist das erste und bislang einzige An-Institut der Hochschule und gilt aufgrund seines großen Bekanntheitsgrades als ein hervorragendes Aushängeschild der KatHO NRW.
Auf dem Bild v.l.n.r.
Prof. Dr. Liliane Schirra-Weirich (Prorektorin), Bernward Robrecht (Kanzler), Prof. Dr. Peter Berker (Rektor), Prof. Dr. Wolfgang Heffels (Prorektor), Prof. Dr. Frank Weidner (Vorsitzender des dip), Prof. Dr. Marcus Siebolds (Dekan des FB Gesundheitswesen), Meinolf Sprink (Verwaltungsdirektor der KatHO NRW), Prof. Gertrud Hundenborn (stellv. Vorsitzende des dip und Professorin der KatHO NRW).

Neuer Newsletter der PTHV
Eine neue Ausgabe des Newsletters der Pflegewissenschaftlichen Fakultät an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV) ist erschienen. Darin wird u.a. berichtet über das erste abgeschlossene Promotionsverfahren in der Fakultät, den weiteren Ausbau der pflegewissenschaftlichen Fakultät und einen internationalen Workshop zur Grounded Theory und Nursing Ethics.

Perspektiven 2/2010 erschienen
Die neue Ausgabe der Perspektiven informiert u.a. über die Ergebnisse der Landesberichterstattung Gesundheitsberufe NRW 2010, die das dip im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen erstellt hat, sowie über den Festakt und den Kongress im Rahmen des zehnjährigen Jubiläums des dip im Juli 2010.

„Müsste der Pflege-TÜV zum TÜV, dann würde er wegen technischer Mängel durchfallen“
MEDICA.de: Das Alter geht alle etwas an, da es jeden früher oder später einholt. Zu oft gerät dies in Vergessenheit. Ähnlich wie das Altern werden auch die Themen Pflege und deren Qualität wenig beachtet. Seit einem Jahr aber verändert sich endlich etwas. Der Pflege-TÜV soll die Pflege genau unter die Lupe nehmen und Probleme offen legen. Doch wie sicher und verlässlich ist das Verfahren wirklich?
MEDICA.de sprach mit Professor Frank Weidner über die große „Pflege-TÜV“-Debatte, die grundsätzlichen Probleme eines solchen Bewertungsverfahrens und auch über die Chancen, die sich daraus ergeben können.
(Abbildung: © MEDICA.de)

Zehn Jahre dip! - Beiträge von Festakt und Kongress anhören
Das dip feierte sein zehnjähriges Jubiläum mit einem Festakt und einem Jubiläumskongress. Die Grußworte und Vorträge stehen nunmehr auf der Dokumentationsseite zum Nach- und Neuhören zur Verfügung.

Internationale Studie zur Kinderkrankenpflege
Rund eine Million Kinder in der Altersgruppe bis 15 Jahre werden jährlich in bundesdeutschen Krankenhäusern stationär behandelt. Sie werden von rund 37.000 spezialisierten Kinderkrankenpflegenden betreut. Ziel einer jetzt gestarteten internationalen Studie ist ein Länder-Vergleich zwischen Japan und Deutschland zum pflegerischen Beitrag zur Angstreduktion bei Kindern vor Untersuchungen und Operationen. Die Federführung der Studie übernimmt die Prefectural University of Hiroshima in Japan. Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) in Köln koordiniert die bundesdeutsche Befragung, die als Online-Befragung durchgeführt wird.
(Foto: meltis / pixelio.de)

„Das dip hat sich einen sehr guten Namen gemacht!“
Im Jahre 2000 hat das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) seine Arbeit als gemeinnütziges Institut in Köln aufgenommen. Seither hat es rund 70 Projekte im Umfang von nahezu 7 Mio. Euro bearbeitet. Jetzt wurde das zehnjährige Bestehen mit einem Festakt und einem Fachkongress unter dem Motto „Zehn Jahre dip! Gut für die Pflege“ begangen. Insgesamt nahmen mehr als 400 Menschen an den Jubiläumsveranstaltungen teil, die an zwei aufeinander folgenden Tagen im Kölner Kongresszentrum Maternushaus stattfanden.

Internationale Studie zur Intensivpflege gestartet
Die Versorgung von Patienten auf Intensivstationen nimmt kontinuierlich zu. Im Jahr 2008 gab es knapp 24.000 Intensivbetten in Deutschland. Insgesamt wurden mehr als sieben Millionen Pflegetage geleistet. Eine internationale Studie soll nun Vergleiche zu Aufgaben, Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten der Intensivpflegenden im Rahmen der Beatmung und Beatmungsentwöhnung ermöglichen. Die Studienleitung hat die Bloomberg University in Toronto inne. Insgesamt beteiligen sich sieben Länder an der Untersuchung. In enger Abstimmung mit dem Institut für Pflegewissenschaft der Universität Basel hat das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) die bundesdeutsche Koordination der Befragung übernommen.

Schulungsreihe "Mit Altersverwirrtheit umgehen" veröffentlicht
Pflegende Angehörige von Demenzerkrankten sind oft vor große Herausforderungen gestellt. Sie müssen häufig erst lernen, wie sie mit der zunehmenden Altersverwirrtheit ihrer Angehörigen umgehen können. Jetzt wurde in Minden eine neu entwickelte Schulungsreihe „Mit Altersverwirrtheit umgehen“ der Öffentlichkeit vorgestellt, die zuvor erfolgreich erprobt wurde. Das neue Pflegekurskonzept stellt die Bedürfnisse der pflegenden Angehörigen in den Mittelpunkt. Es wurde im Rahmen des Projekts „Entlastungsprogramm bei Demenz“ (EDe) konzipiert, das in der Trägerschaft der PariSozial in Minden-Lübbecke durch den Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) gefördert wurde. Die wissenschaftliche Begleitung wurde vom dip sichergestellt.

Landesberichterstattung Gesundheitsberufe NRW 2010 veröffentlicht
Minister Karl-Josef Laumann stellte heute in Düsseldorf die Landesberichterstattung Gesundheitsberufe NRW 2010 der Öffentlichkeit vor. Der Bericht fokussiert in diesem Jahr insbesondere die Beschäftigungs- und Ausbildungssituation in den Pflegeberufen und beinhaltet Berechnungen zur Anzahl notwendiger Ausbildungsplätze in diesem Bereich. Das dip führte dazu Ende 2009 im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW (MAGS) eine landesweite Studie durch und befragte alle pflegerelevanten Versorgungs- und Ausbildungseinrichtungen. Die Ergebnisse dieser Studie bilden den Kern der diesjährigen Landesberichterstattung Gesundheitsberufe NRW.

Begleitforschung zu den Pflegenoten in der ambulanten Pflege in Rheinland-Pfalz
Die Umsetzung der ambulanten Pflege-Transparenzvereinbarung (PTVA) durch den MDK Rheinland-Pfalz und die daraus resultierenden „Pflegenoten“ sind Gegenstand einer Begleitforschung des dip sowie der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV) in Kooperation mit dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) Rheinland-Pfalz. Hintergrund ist, dass die Ergebnisse der Pflegenoten gerade im ambulanten Bereich von Bundesland zu Bundesland erheblich variieren und die rheinland-pfälzischen Pflegedienste dabei durchschnittlich schlechtere Noten erreichen. Erste Zwischenergebnisse der Begleitforschung wurden jetzt vorgelegt.

Studie: Es herrscht ein chronischer Pflegemangel im Krankenhaus
In Berlin wurden heute vom Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) die Ergebnisse der größten Befragung unter Pflegekräften in Deutschland vorgestellt. Mehr als 10.000 in Krankenhäusern beschäftigte Gesundheits- und Krankenpfleger beteiligten sich an der Studie „Pflege-Thermometer 2009“. Die Ergebnisse weisen auf eine steigende Belastung der Beschäftigten und demzufolge auf zunehmende Mängel in der Patientenversorgung hin. Da die Ausbildungskapazität in der Krankenpflege seit Jahren sinkt und der Markt „wie leer gefegt ist“, ist den Autoren der Studie zufolge offen, wie in den kommenden Jahren der steigende Bedarf an Pflegekräften gedeckt werden kann.

Pflege-Thermometer 2009 bei Frontal 21
Im Rahmen des Pflege-Thermometers 2009 wurden mehr als 10.000 Pflegekräfte, die in Krankenhäusern in Deutschland arbeiten, zur beruflichen Situation und Patientenversorgung befragt. Jetzt liegen die Ergebnisse vor und werden am kommenden Mittwoch, 19.5.2010, in Berlin im Rahmen einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt. Bereits am Dienstag, 18. 5. 2010 wird um 21:00 Uhr exklusiv im ZDF-Politmagazin Frontal 21 über das Thema der Pflege im Krankenhaus und einige zentrale Ergebnisse der Studie berichtet.

„Pflegeversicherung um eine ‚Programmleistung Demenz’ erweitern!“
Mit dem heutigen Tag steht ein umfassender Abschlussbericht des Modellprojekts EDe (Entlastungsprogramm bei Demenz) der Öffentlichkeit zur Verfügung. Das Projekt wurde mit Mitteln zur Weiterentwicklung der Pflegeversicherung vom GKV-Spitzenverband von 2006 bis 2009 gefördert. Mehr als 300 Familien, in denen ein an Demenz erkrankter Mensch lebt und gepflegt wird, nahmen an der Studie teil. Träger des Projektes ist die PariSozial Minden-Lübbecke. Das dip hatte die wissenschaftliche Begleitung inne.

Perspektiven 1/2010 erschienen
Eine neue Ausgabe der Perspektiven, dem Informationsblatt des dip, ist erschienen und steht als Download zur Verfügung. Die Ausgabe 1/2010 informiert unter anderem über die Ergebnisse des Modellprojekts "Entlastungsprogramm bei Demenz" (EDe I) und die Empfehlung, eine "Programmleistung Demenz" ins Pflegeversicherungsgesetz aufzunehmen. Darüber hinaus finden sich weitere Berichte aus der aktuellen Projektarbeit des dip und Informationen zum Programm des Jubiläumskongresses, der unter dem Motto "Zehn Jahre dip! Gut für die Pflege" steht.

Neuer Newsletter der Pflegewissenschaftlichen Fakultät in Vallendar
Die neue Ausgabe des Newsletters der Pflegewissenschaftlichen Fakultät an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV) gibt erneut einen Überblick über wichtige Entwicklungen, Vorhaben und Termine. U.a. wird berichtet über den jüngst beschlossenen Ausbau der Pflegewissenschaftlichen Fakultät, dem Tag der offenen Tür am 3. Mai 2010 und einige Veranstaltungen aus dem vergangenen Semester.

dip feiert 10jähriges Bestehen mit einem Kongress!
Das dip feiert in diesem Jahr sein 10-jähriges Bestehen. Es hat im Jahre 2000 als Institut an der Katholischen Hochschule NRW (KatHO NRW) seine Arbeit aufgenommen. Seitdem hat das Institut knapp 70 größere und kleinere Projekte im Gesamtvolumen von mehr als 7,0 Mio. Euro eingeworben und bearbeitet. Am 9. Juli 2010 wird anlässlich dieses Jubiläums ein Fachkongress im Maternushaus Köln unter dem Motto „10 Jahre dip! Gut für die Pflege“ durchgeführt.

Domkapitular Prälat Gerd Bachner informiert sich über Projektarbeit des dip
Während eines Besuchs im dip hat Domkapitular Prälat Gerd Bachner, Verwaltungsratsvorsitzender der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen (KatHO NRW), einen guten Überblick über die Institutsarbeit gewonnen. Auf der Tagesordnung standen ein Gespräch mit dem Vorstand des dip sowie ein Rundgang durch die Abteilungen mit Informationen zu laufenden Projekten. Im Gespräch mit Mitarbeitern zeigte sich Prälat Bachner besonders beeindruckt von der Vielfältigkeit der Institutsarbeit.

Pflegewissenschaft in Vallendar: Tag der offenen Tür im Mai
Am Montag, 03. Mai 2010 führt die Pflegewissenschaftliche Fakultät der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Vallendar (PTHV) bei Koblenz einen Informations- und Kontaktstudientag durch. Die Fakultät wird sich an diesem Tag mit ihren Angeboten präsentieren. Professoren, wissenschaftliche Mitarbeiter und Studierende informieren über Studieninhalte und -bedingungen in Vallendar und geben Einblicke in das studentische Leben. Dieser Tag der offenen Tür wendet sich insbesondere an Interessierte, die bereits über einen ersten Diplom- oder Bacherlorabschluss im Pflege- oder Gesundheitsbereich verfügen oder diesen in absehbarer Zeit erwerben werden.

MDK Rheinland-Pfalz kooperiert mit Pflegewissenschaft
Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) Rheinland-Pfalz, das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung (dip) sowie die Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar (PTHV) haben mit Beginn des neuen Jahres eine Kooperation vereinbart. Im Rahmen einer Begleitforschung soll die Umsetzung der ambulanten Pflegetransparenz und der daraus resultierenden „Pflegenoten“ durch den MDK in Rheinland-Pfalz untersucht werden.

Pflege-Thermometer 2009 übertrifft Erwartungen
Das dip startete Anfang September mit dem Pflege-Thermometer 2009 die bislang bundesweit größte Befragung von Pflegefachkräften im Krankenhaus. Insgesamt nahmen bis Ende Oktober fast 10.000 Pflegende an der Untersuchung teil. Die Veröffentlichung der Ergebnisse erfolgt im Frühjahr 2010.

Isfort übernimmt Professur an der KatHO NRW
Dr. Michael Isfort, Vorstandsmitglied und langjähriger Mitarbeiter am Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) hat einen Ruf als Professor für Pflegewissenschaft an die Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen (KatHO NRW) erhalten. Mit Beginn des Wintersemesters 2009/2010 hat Prof. Isfort die Lehrtätigkeit im Fachbereich Gesundheitswesen an der Katholischen Hochschule NRW im Fachgebiet Pflegewissenschaft aufgenommen.

Ermutigende Projektergebnisse: Pflegende Angehörige von Demenzkranken können nachweislich entlastet werden
Am 17. November fand mit rund 100 Teilnehmern die Abschlusstagung des Modellprojektes „Entlastungsprogramm bei Demenz – EDe“ in der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (bei Koblenz) statt. Das Projekt wurde von 2006 bis 2009 vom Spitzenverband Bund der Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) gefördert und im Kreis Minden-Lübbecke (NRW) durchgeführt. Dort nahmen rund 300 Familien, in denen ein an Demenz erkrankter Mensch versorgt wird, an dem Projekt teil.

Pflegepersonal-Monitoring NRW 2010 startet
Im Rahmen der Landesberichterstattung für die Gesundheitsberufe befragt das dip im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW (MAGS) alle Krankenhäuser, ambulanten Pflegedienste, Einrichtungen der stationären Altenhilfe und Ausbildungsstätten in Nordrhein-Westfalen zur Pflegepersonalsituation und -entwicklung. Die Studie wird von der Krankenhausgesellschaft, den Wohlfahrtsverbänden und den Verbänden privater Einrichtungen im Lande unterstützt. Tausende von Fragebögen werden in diesen Tagen an die Einrichtungen versandt.

Neue Ausgabe der Perspektiven
Die Ausgabe 2/2009 der dip-Perspektiven ist erschienen. Darin finden Sie u.a. folgende Beiträge: Lehrkompetenz in der Pflegeausbildung - Maßnahmen zur postgradualen Qualifizierung hauptamtlicher Lehrkräfte, Senioren-Servicestellen kooperieren mit aufsuchender Einzelfallberatung, Modell einer gestuften und modularisierten Altenpflegequalifizierung

Pflege-Thermometer bis Ende Oktober verlängert
Das dip startete Anfang September mit dem Pflege-Thermometer 2009 die bislang bundesweit größte Befragung von Pflegefachkräften im Krankenhaus. Bereits nach vier Wochen gingen über 5.000 schriftlich beantwortete und online ausgefüllte Fragebögen ein.
Aufgrund des ungebrochenen Zuspruchs zur Befragung verlängert das dip die Möglichkeit zur Teilnahme bis zum 30.10.2009. Alle Bögen, die bis dahin einge-hen, werden in die Untersuchung eingeschlossen und die Teilnehmer können an der Verlosung von insgesamt vier iPods teilnehmen.

Fachtagung: Pflegende Angehörige von Demenzkranken wirkungsvoll entlasten
Wie können pflegende Angehörige von Menschen mit einer Demenzerkrankung wirksam entlastet und unterstützt werden? Dazu wurden im Projekt „Entlastungsprogramm bei Demenz – EDe“ mit mehr als 300 betroffenen Familien mittels eines computerbasierten Einschätzungsinstruments zur Belastungssituation überzeugende Antworten gegeben. Im Rahmen einer Fachtagung, die am 17. November in Vallendar (bei Koblenz) stattfinden wird, wird ein ausführlicher Einblick in die Ergebnisse des Projekts gegeben, das über eine Laufzeit von drei Jahren vom Spitzenverband der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen (GKV-Spitzenverband) gefördert worden ist. Anmeldungen zu dieser Tagung sind noch möglich.

dip hat Datenbank WISE modernisiert
Das dip hat seine Internetpräsenz aktualisiert und erweitert. Mit der neuen Homepage ist es noch komfortabler möglich, sich einen Überblick über die Aktivitäten und Forschungsergebnisse des dip zu verschaffen. Zugleich ist die stark frequentierte Datenbank für wissenschaftliche Schriften in der Pflege (WISE), die über die Homepage zu erreichen ist, gründlich überarbeitet worden. Die Weiterentwicklung von WISE wurde mit Mitteln der Robert Bosch Stiftung möglich.

Wertschätzung der Arbeit in der Altenpflege
Das dip hat ein neues Projekt "Optimierung und Innovation in der Altenpflege durch systematische Wertschätzung" (kurz: "Pflege-Wert") erfolgreich gestartet. Mit Praxispartnern, der Caritas-Betriebsführungs- und Trägergesellschaft mbH in Köln (CBT) und der Stiftung Evangelisches Alten- und Pflegeheim Gemünd, wurden die Auftaktworkshops gemeinsam mit dem arbeitswissenschaftlichen Kooperationspartner MA&T Sell und Partner GmbH aus Aachen durchgeführt. Im Projekt soll über 30 Monate lang erforscht werden, wie sich Mechanismen der Wertschätzung auf den Dienstleistungssektor Altenpflege übertragen lassen.

Innovative Pflege und Unterstützung im Wohnumfeld
Unter Federführung des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) hat ein Forscherteam im Auftrage der rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerin Malu Dreyer ein Gutachten über Innovationen der Pflege und Unterstützung im Wohnumfeld erstellt. Das Gutachten ist jetzt in Mainz der Öffentlichkeit vorgestellt worden.

Projekt "Entlastungsprogramm bei Demenz": Abschlusstagung
Die Abschlusstagung des Modellvorhabens "Entlastungsprogramm bei Demenz - EDe" findet am 17. November 2009 in Vallendar bei Koblenz statt. Das Vorhaben zielte in einer dreijährigen Laufzeit auf die Optimierung der Unterstützung für Demenzkranke und ihre Angehörigen mit besonderer Berücksichtigung pflegepräventiver Ansätze ab und wurde im Kreis Minden-Lübbecke durchgeführt.

KatHO NRW und dip bauen die Kooperation aus
Die Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen (KatHO NRW) und das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) haben ihre erfolgreiche Zusammenarbeit durch einen neuen Kooperationsvertrag fortgeschrieben. Sie soll in den nächsten Jahren mit dem Schwerpunkt auf Forschung und Entwicklung im Pflege- und Gesundheitswesen ausgebaut werden.

Neues Projekt zur Demenz im Krankenhaus
Das Krankenhaus Lübbecke (Westfalen) hat gemeinsam mit dem dip, der Alzheimergesellschaft "Leben mit Demenz" und regionalen Angehörigengruppen das Projekt "Doppelt hilft besser bei Demenz" gestartet. Ziel des von der Robert Bosch Stiftung geförderten Projektes ist es, durch ein "Rooming-in" von Angehörigen im Krankenhaus die für demenzkranke Menschen oft belastende Behandlung zu erleichtern.

Neuer Verwaltungsrat im dip
Der neue Verwaltungsrat des dip ist jetzt zur konstituierenden Sitzung in Köln zusammengekommen. Prof. Johannes Kemser von der Katholischen Stiftungsfachhochschule München (KSFH) wurde einstimmig zum Vorsitzenden gewählt. Das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden hat Christa Garvert vom Katholischen Krankenhausverband Deutschlands übernommen.

"Öffnung der Pflegeausbildung nicht notwendig"
Nach einer Studie des dip gibt es heute bereits rund 4.000 Hauptschulabsolventen unter den Krankenpflegeschülern. Darauf wies Prof. Weidner, Leiter des dip, auf dem Bundeskongress der DRK-Schwesternschaften in Würzburg hin. Hintergrund ist das Vorhaben von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, noch vor der Wahl den Zugang zur Pflegeausbildung für Hauptschulabsolventen, die zehn Jahre lang die Schule besucht haben, zu öffnen.

Pflegeausbildung in Bewegung plus
Das Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) fördert das dip bei der Weiterverbreitung der Erkenntnisse aus dem Modellvorhaben "Pflegeausbildung in Bewegung". Geplant sind rund zehn öffentliche Veranstaltungen bundesweit noch in diesem Jahr sowie weitere Maßnahmen wie die Einrichtung einer Telefon-Hotline und die Produktion einer CD-ROM.

Perspektiven - neue Ausgabe erschienen
Die neue Ausgabe des dip-Mitteilungsblatts "Perspektiven" informiert unter anderem über die Situation von Familien mit mittel- und osteuropäischen Haushaltshilfen und über die Ergebnisse des Bundesmodellvorhabens "Pflegeausbildung in Bewegung". In weiteren Beiträgen wird über die vielfältigen Projektaktivitäten berichtet sowie über Strukturveränderungen im Institut.

Forscher warnen vor Bildungsabstieg in der Pflege
Forscher des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) in Köln warnen vor einem Bildungsabstieg in der Pflege. Anlass ist der gemeinsame Änderungsantrag der Bundestagsfraktionen von SPD und CDU zum Krankenpflegegesetz, in dem der Regelzugang zur Pflegeausbildung der Hauptschulabschluss sein soll. Prof. Weidner, Direktor des dip, sagte dazu: "Der Vorschlag der Fraktionen ist der völlig falsche Weg".

Begleitprogramm für Lehrkräfte in der Pflege - Pilotkurs abgeschlossen
Zehn Pflegelehrerinnen und -lehrer aus NRW haben jetzt ein Projekt zur begleiteten Berufseinmündung in der Pflege im Rahmen eines Pilotkurses erfolgreich beendet. Zuvor wurden sie achtzehn Monate lange nach Abschluss ihres pflegepädagogischen Fachhochschul-Studiums von erfahrenen Pflegepädagogen begleitet.

Familien mit mittel- und osteuropäischen Haushaltshilfen
Das dip hat die Ergebnisse der Studie „Situation und Bedarfe von Familien mit mittel- und osteuropäischen Haushaltshilfen (moH)“ in Berlin vorgestellt. Ziel der vom Deutschen Caritas Verband (DCV) in Auftrag gegebenen Studie war, einen umfassenden Einblick in die konkreten Unterstützungsbedarfe der Familien zu bekommen, die sich für eine häusliche rund-um-die-Uhr-Unterstützung entschieden haben. Der Projektbericht steht zum Download zur Verfügung.

