Die Datenbank für wissentschaftliche Schriften in der Pflege.
Deutsches Institut für angewandte Pflegeforschung e.V.
Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) ist ein gemeinnütziges Institut an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen (KatHO NRW) in Köln. Es finanziert sich weit überwiegend aus Projektmitteln und beschäftigt rund zwanzig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zum Angebot des dip gehört das gesamte Spektrum der Forschung, Entwicklung, Evaluation, Beratung, wissenschaftlichen Begleitung und Gutachtenerstellung im Pflege- und Gesundheitswesen.
dip aktuell
Internationale Studie zur Kinderkrankenpflege
Rund eine Million Kinder in der Altersgruppe bis 15 Jahre werden jährlich in bundesdeutschen Krankenhäusern stationär behandelt. Sie werden von rund 37.000 spezialisierten Kinderkrankenpflegenden betreut. Ziel einer jetzt gestarteten internationalen Studie ist ein Länder-Vergleich zwischen Japan und Deutschland zum pflegerischen Beitrag zur Angstreduktion bei Kindern vor Untersuchungen und Operationen. Die Federführung der Studie übernimmt die Prefectural University of Hiroshima in Japan. Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) in Köln koordiniert die bundesdeutsche Befragung, die als Online-Befragung durchgeführt wird.
(Foto: meltis / pixelio.de)

„Das dip hat sich einen sehr guten Namen gemacht!“
Im Jahre 2000 hat das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) seine Arbeit als gemeinnütziges Institut in Köln aufgenommen. Seither hat es rund 70 Projekte im Umfang von nahezu 7 Mio. Euro bearbeitet. Jetzt wurde das zehnjährige Bestehen mit einem Festakt und einem Fachkongress unter dem Motto „Zehn Jahre dip! Gut für die Pflege“ begangen. Insgesamt nahmen mehr als 400 Menschen an den Jubiläumsveranstaltungen teil, die an zwei aufeinander folgenden Tagen im Kölner Kongresszentrum Maternushaus stattfanden.

Internationale Studie zur Intensivpflege gestartet
Die Versorgung von Patienten auf Intensivstationen nimmt kontinuierlich zu. Im Jahr 2008 gab es knapp 24.000 Intensivbetten in Deutschland. Insgesamt wurden mehr als sieben Millionen Pflegetage geleistet. Eine internationale Studie soll nun Vergleiche zu Aufgaben, Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten der Intensivpflegenden im Rahmen der Beatmung und Beatmungsentwöhnung ermöglichen. Die Studienleitung hat die Bloomberg University in Toronto inne. Insgesamt beteiligen sich sieben Länder an der Untersuchung. In enger Abstimmung mit dem Institut für Pflegewissenschaft der Universität Basel hat das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) die bundesdeutsche Koordination der Befragung übernommen.

Schulungsreihe "Mit Altersverwirrtheit umgehen" veröffentlicht
Pflegende Angehörige von Demenzerkrankten sind oft vor große Herausforderungen gestellt. Sie müssen häufig erst lernen, wie sie mit der zunehmenden Altersverwirrtheit ihrer Angehörigen umgehen können. Jetzt wurde in Minden eine neu entwickelte Schulungsreihe „Mit Altersverwirrtheit umgehen“ der Öffentlichkeit vorgestellt, die zuvor erfolgreich erprobt wurde. Das neue Pflegekurskonzept stellt die Bedürfnisse der pflegenden Angehörigen in den Mittelpunkt. Es wurde im Rahmen des Projekts „Entlastungsprogramm bei Demenz“ (EDe) konzipiert, das in der Trägerschaft der PariSozial in Minden-Lübbecke durch den Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) gefördert wurde. Die wissenschaftliche Begleitung wurde vom dip sichergestellt.

Jubiläumskongress ist ausgebucht
Zehn Jahre dip - Gut für die Pflege. Unter dieses Motto hat das dip den Jubiläumskongress anlässlich des zehnjährigen Bestehens gestellt. Inzwischen sind sehr viele Anmeldungen eingegangen, so dass der Kongress ausgebucht ist. Eine Anmeldung ist leider nicht mehr möglich!

Landesberichterstattung Gesundheitsberufe NRW 2010 veröffentlicht
Minister Karl-Josef Laumann stellte heute in Düsseldorf die Landesberichterstattung Gesundheitsberufe NRW 2010 der Öffentlichkeit vor. Der Bericht fokussiert in diesem Jahr insbesondere die Beschäftigungs- und Ausbildungssituation in den Pflegeberufen und beinhaltet Berechnungen zur Anzahl notwendiger Ausbildungsplätze in diesem Bereich. Das dip führte dazu Ende 2009 im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW (MAGS) eine landesweite Studie durch und befragte alle pflegerelevanten Versorgungs- und Ausbildungseinrichtungen. Die Ergebnisse dieser Studie bilden den Kern der diesjährigen Landesberichterstattung Gesundheitsberufe NRW.

Begleitforschung zu den Pflegenoten in der ambulanten Pflege in Rheinland-Pfalz
Die Umsetzung der ambulanten Pflege-Transparenzvereinbarung (PTVA) durch den MDK Rheinland-Pfalz und die daraus resultierenden „Pflegenoten“ sind Gegenstand einer Begleitforschung des dip sowie der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV) in Kooperation mit dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) Rheinland-Pfalz. Hintergrund ist, dass die Ergebnisse der Pflegenoten gerade im ambulanten Bereich von Bundesland zu Bundesland erheblich variieren und die rheinland-pfälzischen Pflegedienste dabei durchschnittlich schlechtere Noten erreichen. Erste Zwischenergebnisse der Begleitforschung wurden jetzt vorgelegt.

Studie: Es herrscht ein chronischer Pflegemangel im Krankenhaus
In Berlin wurden heute vom Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) die Ergebnisse der größten Befragung unter Pflegekräften in Deutschland vorgestellt. Mehr als 10.000 in Krankenhäusern beschäftigte Gesundheits- und Krankenpfleger beteiligten sich an der Studie „Pflege-Thermometer 2009“. Die Ergebnisse weisen auf eine steigende Belastung der Beschäftigten und demzufolge auf zunehmende Mängel in der Patientenversorgung hin. Da die Ausbildungskapazität in der Krankenpflege seit Jahren sinkt und der Markt „wie leer gefegt ist“, ist den Autoren der Studie zufolge offen, wie in den kommenden Jahren der steigende Bedarf an Pflegekräften gedeckt werden kann.


Informationen über die Pflegewissenschaftliche Fakultät der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar und die dortigen Studienmöglichkeiten
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