Deutsches Institut für angewandte Pflegeforschung e.V.

Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP) ist ein gemeinnütziges Institut an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen (KatHO NRW) in Köln. Es finanziert sich weit überwiegend aus Projektmitteln und beschäftigt rund fünfzehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zum Angebot des DIP gehört das gesamte Spektrum der Forschung, Entwicklung, Evaluation, Beratung, wissenschaftlichen Begleitung und Gutachtenerstellung im Pflege- und Gesundheitswesen.

DIP aktuell

Köln, 22. Juli 2016

Einladung zur Abschlusstagung Alter und Trauma am 14.09.2016

Die Erfahrungen und Erkenntnisse aus den drei Jahren des Projekts „Alte Menschen und Traumata  ̶  Verständnis, Erprobung und Multiplikation von Interventions- und Fortbildungsmöglichkeit“ stellt das DIP, das die wissenschaftliche Begleitung durchführte, zusammen mit den Verbundpartnern auf der Abschlusstagung zur Verfügung. Nutzen Sie die Chance, in Vorträgen und Workshops Ihr Wissen zum Thema Alter und Trauma zu vertiefen, Ihre Fragen loszuwerden und sich Anregungen für Ihre Arbeit zu holen.

Köln, 2. Juni 2016

Generalistische Pflegeausbildung - Weidner: „Es ist noch nicht entschieden!“

Am vergangenen Montag hat die Anhörung zum neuen Pflegeberufsgesetz in den zuständigen Ausschüssen Gesundheit und Familie im Bundestag in Berlin stattgefunden. Mehr als 60 Verbände und Einzelsachverständige waren eingeladen. Pflege- und Lehrerverbände, die Pflegewissenschaft und viele Wohlfahrtsverbände, die eine besondere Nähe zu den Pflegeberufen haben, haben sich in der Anhörung durchgängig für die gemeinsame Pflegeausbildung ausgesprochen. Prof. Dr. Frank Weidner, Direktor des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP), Einzelsachverständiger und Befürworter der neuen Pflegeausbildung ist sich sicher: „Auch wenn von Gegnern der gemeinsamen Pflegeausbildung im Nachgang der Anhörung Gerüchte gestreut wurden, dass die Generalistik bereits gescheitert sei, wird jetzt erst einmal weiterberaten und dann erst entschieden!“

Köln, 23. Mai 2016

Generalistik „ohne Wenn und Aber“ gefordert!

Verwaltungsrat des DIP spricht sich für eine zügige und konsequente Umsetzung des Pflegeberufereformgesetzes aus

Auf seiner Frühjahrstagung hat sich der Verwaltungsrat des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP) eindeutig und „ohne Wenn und Aber“ für die Umsetzung des Pflegeberufereformgesetzes (PBRefG) und der Generalistik ausgesprochen. In diesem Gremium sind katholische Verbände und Hochschulen vertreten, darunter der Deutsche Caritasverband e.V., der Katholische Krankenhausverband Deutschlands e.V. sowie der Katholische Pflegeverband e.V. Die Verbände vertreten Tausende von Einrichtungen, Organisationen und Einzelpersonen, die im Pflege-, Bildungs- und Gesundheitswesen tätig sind. Die Hochschulen sind u.a. in München, Freiburg, Mainz, Köln und Vallendar ansässig und halten mehr als 1.500 Studienplätze alleine in pflegebezogenen Studiengängen vor. Prof. Johannes Kemser, Vorsitzender des Verwaltungsrates, betonte: „Die Chance, jetzt ein zukunftsfähiges Berufsgesetz mit einem einheitlichen Berufsbild Pflege zu schaffen, darf nicht vertan werden!“

Köln, 11. Mai 2016

Beiträge zur Pflege in ZDF und 3sat unter Beteiligung des DIP

Neue Pflegeausbildung und Situation pflegender Angehöriger werden gut beleuchtet

In den nächsten Tagen werden im öffentlich-rechtlichen Fernsehen einige sehenswerte Beiträge zur Pflege ausgestrahlt. Den Auftakt macht am morgigen 12. Mai 2016, dem internationalen Tag der Pflege, das Wissenschaftsmagazin nano in 3sat um 18:30 Uhr. Es geht in dem Beitrag um die neue Pflegeausbildung, die die Bundesregierung zurzeit vorbereitet. U.a. wird über die Wannsee-Schule in Berlin berichtet, die eine Vorreiterrolle in der gemeinsamen Ausbildung von Alten-, Kinderkranken- und Krankenpflegern innehat. Professor Frank Weidner, Direktor des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP), nimmt in dem Beitrag Stellung zur Reform der Ausbildung.

 

Am Mittwoch, 25. Mai 2016 um 22:45 Uhr wird dann der vor einigen Wochen bereits angekündigte und aus aktuellem Anlass verschobene Beitrag „Die Pflegefalle“ zur Situation pflegender Angehöriger in der Reihe ZDF-Zoom ausgestrahlt. Die Filmemacher haben sich umgeschaut, wie die Unterstützung von betroffenen Angehörigen in anderen Ländern läuft, z.B. in Schweden. Dort erfuhren sie, dass es auch anders geht.

Köln, 29. April 2016

Pflege-Thermometer 2016 zeigt die aktuelle Situation in der ambulanten Pflege auf

Die ambulante Pflege ist ein wachsender Markt mit steigender Bedeutung, die mit limitierenden Faktoren zu kämpfen hat.

Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP) in Köln veröffentlicht mit dem Pflege-Thermometer 2016 die bislang größte Befragung zur Situation der ambulanten Pflege in Deutschland. In der bundesweiten und repräsentativen Studie wurden 1.653 Leitungskräfte aus der ambulanten Pflege befragt. Die Ergebnisse zeigen die Herausforderungen, vor denen der ambulante Sektor steht:

Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen, der ambulanten Einrichtungen sowie des dort beschäftigten Personals steigen in den letzten Jahren in allen Bundesländern deutlich an. Die verantwortlichen Personen jedes zweiten Dienstes blicken tendenziell optimistisch in die weitere Zukunft. Sie planen einen Ausbau, indem sie die Zahl der Klienten steigern sowie mehr Personal beschäftigten möchten. Limitierend wirkt hierbei allerdings der Fachkräftemangel. „Die Studie offenbart erhebliche Lücken im Personalbereich. Wir müssen einen gravierenden Fachkräftemangel in der ambulanten Pflege feststellen“ sagte Studienleiter Prof. Isfort. Aktuell existieren, je nach Modellberechnungen für dreijährig ausgebildete Fachkräfte, zwischen 21.200 bis zu 37.200 offene und derzeit nicht zu besetzende Stellen. Der Fachkraftmangel ist dabei bereits versorgungsrelevant, denn rund ein Drittel der befragten Dienste musste im vergangenen Jahr bereits Klientenanfragen aufgrund von Personalmangel ablehnen.

Köln, Bochum, 15. April 2016

Studie Qualitätsentwicklung in der Altenpflegeausbildung in NRW gestartet

Die Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum sowie das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e. V. (dip) in Köln haben Anfang Februar 2016 im Auftrag des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen (MGEPA NRW) eine 18-monatige Studie zur Qualitätsentwicklung in der Altenpflegeausbildung gestartet.

Die Qualitätsentwicklung soll aus einer möglichst umfassenden Perspektive verschiedener beteiligter Akteur*innen in der Altenpflegeausbildung beurteilt werden. Dazu werden die Ausbildungsstätten in NRW, Lehrende, Praxisanleiter*innen und Projektleiter*innen in den Betrieben, Schüler*innen sowie auch Mitarbeitende der Bezirksregierungen umfassend in die Evaluation eingebunden.

Köln, 13. April 2016

Gesundheitspersonal in Nordrhein-Westfalen qualifizieren und gewinnen

Institut startet mit 2. Welle nun die Befragung aller Bildungseinrichtungen im Rahmen der Landesberichterstattung Gesundheitsberufe NRW (LbG-NRW 2015)

Die erste und bereits abgeschlossene Befragungswelle nahm die Personalsituation und die aktuellen Entwicklungen in ambulanten Diensten, teil- und vollstationären Pflegeeinrichtungen sowie in den Krankenhäusern in den Fokus.

„1500 auswertbare Rückläufe belegen eine sehr zufriedenstellende Beteiligung. Das symbolisiert das große Interesse im Feld. Denn nur mit den Akteuren können wir notwendige Kennzahlen und aktuelle Entwicklungen für Bildungseinrichtungen, Unternehmen, Verbände und die Politik zusammenstellen“, so Professor Michael Isfort, Leiter der Studie.

Die zweite Welle der Befragung im Rahmen der LbG-NRW erhebt Strukturdaten bei Ausbildungsstätten sowie die Berufsperspektiven der Pflege- und Gesundheitsfachberufe. Über 400 Schulen und Bildungsinstitute des Gesundheitswesens werden in den nächsten Tagen die Fragebögen per Post erhalten. Bildungseinrichtungen, die postalisch nicht erreicht wurden, können die Unterlagen direkt beim dip anfordern.

Köln, 29. März 2016

Leider aus aktuellem Anlass auf einen anderen Sendertermin verschoben! Wir informieren Sie unter "Aktuelles", wenn uns der Termin bekannt ist.

DIE PFLEGEFALLE. ZDF. 30. März 2016 um 22:45 Uhr!

Ein Bericht in der Reihe ZDF-Zoom zur Situation pflegender Angehöriger – u.a. mit einem Blick nach Schweden

ZDF-Zoom berichtet am morgigen Mittwochabend über die Situation des sogenannten größten Pflegedienstes der Nation und befindet, dass pflegende Angehörige hierzulande in der Pflegefalle sitzen. Und die Filmemacher haben sich umgeschaut, wie es woanders läuft, z.B. in Schweden. Dort erfuhren sie, dass es auch anders geht. Die Kommune ist hier stärker in der Verantwortung, sich um die alten Menschen zu kümmern. Präventive Hausbesuche sind längst eine Regelleistung, um frühzeitig herauszufinden, wer welche Hilfe und Unterstützung benötigt. Pflegebedürftige Menschen werden umfassend versorgt und das quasi für sie zum Nulltarif. Im Film kommen Angehörige zu Wort, Gesundheitsminister Hermann Gröhe und Pflegeexperten, so auch Professor Frank Weidner, Direktor des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip).

 

Die Pflegefalle – Ein Film von Hilde Buder-Monath in der Reihe ZDF-Zoom, Sendetermin am 30. März 2016 von 22:45 Uhr bis 23:15 Uhr!

Köln, 16. März 2016

Krankenhausfinanzierung: Pflege hat verloren!

Seit 2004 erheblich mehr für die Ärzte und weniger für die Pflege

Im Jahr 2004 wurde die Krankenhausfinanzierung in Deutschland grundsätzlich umgestellt. Seither gelten diagnosebezogene Fallpauschalen, d.h. Krankenhäuser bekommen heute pro Diagnose und Fall ein definiertes Entgelt. Vor dem Hintergrund dieses sogenannten DRG-Systems hat eine massive Verschiebung beim Personal und den Kosten insbesondere von der Krankenhauspflege auf die Ärzteschaft stattgefunden. Auf diesen Missstand hat Prof. Frank Weidner, Leiter des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip), auf dem Deutschen Pflegetag 2016 in Berlin in einem Vortrag hingewiesen.

Köln, 24. Februar 2016

Bundesmodellprojekt „Pflegeausbildung in Bewegung“ zur Generalistik

- FAQ zu einem immer noch aktuellen Projekt -

Im Zusammenhang mit den aktuellen Diskussionen um das Pflegeberufsgesetz wird das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) immer wieder angefragt, welche Bedeutung das Bundesmodellprojekt „Pflegeausbildung in Bewegung“ (PiB, von 2004 bis 2008) heute noch hat, was die wesentlichen Ergebnissen waren und warum diese für die Einführung der generalistischen Pflegeausbildung sprechen. Das dip hat damals das Projekt PiB gemeinsam mit einem weiteren Institut umfassend wissenschaftlich begleitet und ausgewertet.

 

Wir beantworten im Folgenden die häufigsten dieser Fragen. Ebenfalls stellen wir noch einmal den Schlussbericht der wissenschaftlichen Begleitung zu PiB zur Verfügung.

 

passend dazu eine aktuelle Stellungnahme zur Generalistik von Diakonie und Caritas hier

Köln, 29. Januar 2016

Familienpflege vor neuen Herausforderungen

Studie zeigt Vielfalt und Wirksamkeit – Finanzierung ist unzureichend

Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) hat jetzt eine Studie zur Familienpflege in Rheinland-Pfalz und im Saarland vorgelegt. In die Untersuchung einbezogen wurden zehn Familienpflegedienste in der Trägerschaft von Caritasverbänden. Diese hatten alleine im Jahr 2014 rund 340 Familien in Krisen begleitet, in denen mehr als 800 Kinder lebten. Anlässe für Familienpflege sind vor allem gesundheitsbedingte Einschränkungen, Risikoschwangerschaften oder Überforderungssituationen von Müttern. Die Ergebnisse zeigen, dass Notsituationen mit Unterstützung der Familienpflege bewältigt und Ressourcen der Familien nachhaltig gestärkt werden können. Professor Frank Weidner, Leiter der Studie betonte: „Unsere Analyse belegt eindrucksvoll das Leistungsspektrum der Familienpflege. Leider wird ihre Bedeutung nicht genügend gewürdigt und die Finanzierung ist nicht gesichert.“ Die Studie wurde im Auftrag der Caritas-Arbeitsgemeinschaft der Sozialstationen Rheinland-Pfalz und Saarland durchgeführt.

 

 

Übergabe der Statusanalyse zur Familienpflege am 28.1.2016 in Trier: (v.l.n.r.) Winfried Wülferath (Vorsitzender der Caritas-Arbeitsgemeinschaft der Sozialstationen Rheinland-Pfalz/ Saarland), Dr. Birgit Kugel (Diözesan-Caritasdirektorin Trier), Prof. Frank Weidner (Leiter der Studie) , Andrea v. der Malsburg (Mitarbeiterin dip)

 

 

Köln, 15. Januar 2016

Pflegepersonal in Nordrhein-Westfalen qualifizieren und gewinnen

Institut startet Befragung von Leitungskräften im Rahmen der Landesberichterstattung Gesundheitsberufe NRW 2015

Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) führt im Auftrag des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen (MGEPA) die Landesberichterstattung Gesundheitsberufe NRW durch. Ziel ist u.a., den Fachkräftebedarf in den Pflege- und Gesundheitsfachberufen in NRW zu erfassen.

In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt der Studie neben der Personal- und Beschäftigungssituation auf der Erfassung der Auswirkungen des sogenannten Umlageverfahrens im Rahmen der Altenpflegeausbildung. Ein weiterer Aspekt ist die Analyse der Ausbildungs- und Beschäftigungssituation in der Physiotherapie, der Ergotherapie, der Hebammenkunde sowie der Logopädie. Die Befragungen zur Landesberichterstattung Gesundheitsberufe NRW 2015 werden in zwei Wellen im Januar und Mai dieses Jahres durchgeführt.

Institut

Aktuelle Informationen Kompetenzfeststellungs-verfahren NRW

Das DIP führt auch in 2016 wieder Kompetenzfest-
stellungen gem § 7 Abs. 4 Nr. 3 AltPflG in Nordrhein-Westfalen durch. Geplant sind Termine in der 9., 10., 11. und 37. KW. Die Terminvergabe erfolgt durch das dip und setzt eine vorherige Klärung der Zugangsvoraus-
setzungen voraus. Hierfür wenden Sie sich bitte per Mail und unter Angabe Ihrer Kontaktdaten einschließlich Telefonnummer an Frau Kerstin Seifert; Kontakt: k.seifert(at)dip.de

Datenbank WISE

Die Datenbank für wissenschaftliche Schriften in der Pflege

Pflegewissenschaftliche Gutachten
KatHO NRW

Informationen über die Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen

PTHV

Informationen über die Pflegewissenschaftliche Fakultät der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar und die dortigen Studienmöglichkeiten

Newsletter

Abonnieren Sie unseren Newsletter und Sie erhalten in regelmäßigen Abständen Informationen vom DIP.